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 [Jōnin] Sazama Kurono

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Puppetmaster


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BeitragThema: [Jōnin] Sazama Kurono Sa März 18, 2017 2:51 pm

Sazama Kurono
Konoha Jōnin

Spitzname: Kuro [Schwarz]
Titel: Samusa [Die Kälte]

Alter: 49 Jahre
Geschlecht: Männlich
Geburtstag: 07.11. (Kreiszeichen Affe | Sternzeichen Skorpion)
Geburtsort: Shimoyama, Bergdorf im Norden Hi no Kunis
Wohnort: Konohagakure (Hi no Kuni)
Beruf: -//-

Clan: Schwägerschaft zum Hyuuga-Clan
Ansehen im Clan: Das Verhältnis zum Hyuuga-Clan ist recht kühl und distanziert. Kurono hat nur ein indirektes Verhältnis zu ihnen, da seine jüngere Schwester einen Mann aus diesen Reihen geheiratet hat. Somit zählt unter anderem auch seine Nichte zu der traditionsbewussten Familie. Mit dem Hauptteil des Clans gibt der Rothaarige sich nie aus privaten Gründen ab. Allerhöchstens mit dem engen Familienkreis seiner Schwester. Und selbst da gibt es Streitigkeiten, da sein Schwager die klassische, hochnäsige Hyuuga-Attitüde pflegt und seine Nichte mit beiden Seiten aufgewachsen ist, sowohl einer bürgerlichen als auch einer aristokratischen.


» charakteristisches

Aussehen:



Ein Stil, der sich durch unkonventionelle Farben und der Treue zur Bequemlichkeit auszeichnet. Der Sazama ist nie ein Mensch des wohlgeflochtenen Zopfes oder des perfekt sitzenden Jacketts gewesen. Seine Gesamterscheinung ist daher kein Einheitsbrei und sehr charakteristisch. Am liebsten trägt er helle oder farbenfrohe Hemden, die seinem Gemüt eigentlich widersprechen. Mitunter auch Shirts mit offenem Kragen, sodass man das rötliche Brusthaar erahnen kann, das unter dem Stoff wächst. Am liebsten trägt Kurono Umhänge, Mäntel und längere Kleidungsstücke, die ihm einen lockeren Schwung verleihen. Seinen Lieblingsmantel mit braun türkisem Beerenmuster schnürt er mit Gurten am Bauch heran, damit er schön eng sitzt und er dort natürlich bei Bedarf auch Items unterbringen kann. In zivil Dinge wie sein Portemonnaie, auf Missionen findet man dort professionelle Halfter für Waffe und andere Utensilien. Der Mantel hat einen edlen, violetten Saum an Hals, Ärmeln und dem Beinschlitz. Obwohl man es nicht gleich sieht, hält er recht warm und ist windabweisend. Unter diesem Prachtstück trägt Kurono dann meist uninteressante, einfarbige Stoffhosen über Schwarz, Blau und Braun bis hin zu Weiß. Oft fallen seine abgenutzten, aber wetterfesten Stiefel auf. Sie sind oft noch schmutzig vom Dreck der letzten Mission. Manchmal findet man sogar etwas Blut daran. So gesehen hat seine Erscheinung lockere Aspekte, in einem gewissen Rahmen achtet er aber auch darauf, was für eine Bedeutung ein Kleidungsstück für den Rothaarigen hat.


Der schon etwas reifere Herr hat eine durchschnittliche Körpergröße von 1,89 m und wiegt dabei 98 kg. Seine Statur ist muskulös und trainiert, was man am ehesten an seinen breiten Schultern erkennt. Kurono investiert einiges an Zeit und Energie in sein Training sowohl als Ablenkung als auch für die berufliche Fitness. Eines seiner Markenzeichen ist sein rotes Haar, das er von Natur aus hat. Mitunter erkennt man einen Orange-Stich, wenn die Haare trocken sind und die Sonne hinaufscheint. Seine Frisur lässt sich nicht wirklich als solche benennen, da er sich die Seiten kahlrasiert und nur einen Schopf Haar auf dem Mittelkopf stehen lässt, der lang ist und über die rechte Seite fällt. So wirken die Haare meisten auch wuselig und nicht wirklich ordentlich. Ansonsten trägt Kurono einen roten Vollbart mit betontem Schnauzer. Die Haare an Kinn und Wangen trimmt er, damit sie nicht zu lang sind, den Rest lässt er wachsen.
Seine Augen zeichnen sich durch ein helles, seichtes Grün aus, das in früheren Jahren oft sehr sanft erscheinen konnte, doch heutzutage oft stählern wirkt. Es kennzeichnen auch schon einige Falten Kuronos gealtertes Gesicht. Man erkennt Lachfalten von vor einigen Jahren, klassische Krähenfüße, etwas spannungslosere Wangen als früher und feine Linien auf der Stirn. Am stärksten fallen die Falten zwischen den Augenbrauen auf, da er diese oft aus Verdruss zusammenzieht. Seine Gesichtszüge sind des Weiteren eher durchschnittlich, er hat einen kantigen Kiefer, doch ansonsten wohlproportionierte Knochen, eine keine zu dicke Nase und einen schwungvollen Mund. Dem ganzen Abbild wird natürlich eine gewisse Härte hinzugefügt, wenn einem die Narben auf dem Kopf und dem Körper auffallen. Sie kommen von tiefen Verletzungen, die Kurono auf ewig zeichnen. Die markantesten befinden sich auf seiner Kopfhaut, einige ziehen sich durch sein Gesicht, andere befinden sich am Oberkörper oder Rücken. Die meisten sprechen Geschichten von tiefen, klaffenden Hautfetzen durch brutale Kämpfe.

Besondere Merkmale: Das auffälligste Merkmal von Kurono sind seine Narben, die seine Haut tief gezeichnet haben. Hinter ihnen verbergen sich Geschichten, die kaum einer kennt, der nicht auf professionellem oder unglücklichen Wege mit ihnen verbunden war. Angesprochen wird er ganz und gar nicht gern auf sie. Es handelt sich um etwas Privates, was er neugierigen Nasen nicht einfach so zum Tratschfraß vorwirft. Nur vertrauten Menschen erzählt er vielleicht einmal Anekdoten über die Schmerzen oder die Zeit im Krankenhaus. Diese Narben haben ihm unter anderem dem Titel Samusa verpasst. Manche Kinder erzählen, dass irgendein Monster dem rothaarigen Mann die Wärme aus dem Leib gestohlen habe und dass die Narben Spuren der Klauen des Biestes seien. Hinzu seine unbarmherzige Erscheinung bestärkt die Naiven nur noch mehr darin, dass er kaltherzig sei und selbst die stärksten Wunden ihn nicht in die Knie zwingen würden.
Ein kleineres, unbedeutenderes Merkmal ist ein goldener, schlichter Ohrring, den Kurono am linken Ohrläppchen trägt. Den hat er schon seit Jahren und weiß selbst gar nicht mehr, wann er sich den hat stechen lassen. Allerdings war es zur Genin-Ernennung seiner Tochter Shirayuki.
Ein letztes Merkmal des Rothaarigen wäre seine Schwägerschaft zum Clan der Hyuuga in Konoha. Nicht viele bringen ihn damit in Verbindung, wenn sie nicht wenigstens schon mal davon gehört haben, aber allzu unbekannt ist die Verwandtschaft über Ecke auch nicht. Seine Schwester hat einen Hyuuga geheiratet und seine Nichte die wundersamen Augen geerbt. Dieses Mädchen ist der letzte Kristall in Kuronos Leben, weswegen er immer wieder im Klinsch mit dem Vater liegt.
Gesinnung gegenüber dem Feind: Jemanden als seinen Feind zu bezeichnen, liegt schon gar nicht mehr in Kuronos Interesse. Er persönlich ist müde geworden, was es angeht seinen Hass auf Leute zu fokussieren und verzweifelt zu versuchen, ihnen das Leben zu nehmen. Die ersten niederschmetternden Erlebnisse seines Lebens lösten noch solche Reaktionen aus, doch mittlerweile zählt für ihn nur noch das Symbol auf dem Stirnband einer Person und die Namen in einem Auftrag. Kurono reagiert weder mit besonderem Patriotismus auf Aktionen gegen seine Heimat noch mit steinerner Gleichgültigkeit. Er verfolgt nach wie vor seine beruflichen Prinzipien, beschützt seine Verbündeten und lässt sich nicht auf Provokationen ein, die die Erfolgschancen mindern könnten. Für ihn zählt nur die Frage „Verbündet oder nicht?“ Er würde einem Menschen aus einer anderen Shinobi-Nation, der eindeutig Kampferfahrung aufweist, nie völlig vertrauen.

Persönlichkeit: Es mag die klassische Geschichte eines gefallenen Helden sein, der zwar seiner Heimat treu bleibt, aber nur noch funktioniert anstatt mit Leidenschaft zu kämpfen. Dennoch gibt es auch in Kuronos Leben nicht nur Dunkelheit. An seiner Oberfläche gibt es auch helle Momente, die schwierig zu ergattern sind, aber für diejenigen, denen etwas daran liegt, lohnt es sich, denn sie entwickeln ein loyales Band zu ihm. Die wichtigsten Charaktereigenschaften, die ihn auszeichnen, sind seine Treue, seine Verlässlichkeit und seine Vernunft. Der Rothaarige schäumt nicht vor Patriotismus, doch erkennt die Moral des Dorfes als die seine an, sodass er dahintersteht und verteidigt, was auch ihn verteidigen würde. Zwar schwafelt er nicht vom Willen des Feuers oder der ewigen Jugend, die das Dorf mit Leben erfüllt, aber er weiß die Menschen mit ihrer Freundlichkeit und dem Verhältnis Shinobi gegenüber zu schätzen. Auch im kleineren Rahmen ist Kurono einerseits ein anstrengender Mensch, andererseits erzählen seine langjährigen Kollegen am Ende ihrer Beschreibungen stets immer über ihre bereinigten Zweifel, wenn sie auf Missionen waren. Kurono ist für seine Kameraden da, beschützt diejenigen, die in Notsituationen sind, unterstützt die Schwächeren und bemüht sich, alle im selben Boot ins Ziel zu kriegen. Dieser Teamgeist, den er gut versteckt, und oft nur durch Taten zeigt, blieb immer in Erinnerung.
Hinzu kommt eine mittlerweile sehr ausgeprägte Menschenkenntnis, die seine Entscheidungskraft beflügelt. Kurono ist stets rational, misstrauisch und erkennt häufig, wenn man ihn versucht zu täuschen. Er vermeidet Fehler, die andere in Gefahr bringen, sodass es manchmal sogar logischer ist, wenn man sich zurückzieht und die Pläne überdenkt, anstatt mit aller Macht an sein Ziel kommen zu wollen. Diese Besonnenheit zeichnet ihn ebenfalls aus.
Prinzipiell folgen manche Lästermäuler auch den Geschichten, die man über Kurono gehört hat. Woher er kommt, was ihm alles widerfahren ist, wie er angehende Ninjas angeblich drillt. Samusa  hat seine Wurzeln in dem Auftreten des Namensträgers in der Öffentlichkeit. Generell ist er ein stiller Zeitgenosse mit einem sehr grimmigen, oder auch einfach nur leblosen Gesichtsausdruck, sofern er durch die Straßen zieht. Natürlich erledigt er Einkäufe wie jeder andere auch, gibt ein saloppes Hallo von sich und bedankt sich regelkonform, aber nichts davon entspringt seinem Herzen. Die Menschen sehen seine Narben und die tiefe Furche zwischen seinen Augenbrauen, da er diese ständig missmutig zusammenzieht. Wer höflich und unaufdringlich ist, bekommt dieses Verhalten dankbar ebenso erwidert mit einer gewissen trockenen Höflichkeit und keinem unnötigen persönlichen Interesse.
Wer ihn allerdings provoziert, wählt die deutlich schlechteren Karten. Es ist schwierig aus Kurono eine emotionale Reaktion herauszuquetschen, doch das funktioniert natürlich am ehesten, wenn es um seine Familie und seine privaten Beziehungen geht. Wer ihn dort wiederholt persönlich und kontinuierlich angreift, riskiert, dass ihm der Geduldsfaden auch mal reißt. Dann schreit auch dieser sonst so trostlose Mann herum, staucht jemanden mit vulgäreren Worten zusammen und muss sich erst einmal beruhigen, damit ihm sonst nichts ausrutscht. Am ehesten tritt das Problem auf, wenn er seinen Schwiegereltern über den Weg läuft oder seinem Schwager. Beides sind für ihn nur Kanten, an denen er immer aneckt. Sollte es aber nicht allzu persönlich sein und irgendwelche Laien versuche ihn zu nerven oder Gegner ihn aus der Reserve zu locken, hat er sich besser im Griff. Nervige Sprüche und Sarkasmus gehen an ihm hinunter wie Öl, während die taktischen Versuche seiner Feinde ihn eher kalt lassen. Er weiß, dass Reaktionen darauf das gesamte Team gefährden würden, sodass er das stets ausblendet, was andere sagen. Sie haben eh niedere Absichten.
Trist mag der Umgang mit Samusa oft sein. Aber auch er kann man richtig gute Tage haben, an denen er eventuell sogar sein Lächeln zeigt. Es ist extrem selten, und zu einem Lachen kommt es wahrscheinlich nicht mehr, doch die Mundwinkel können sich liebevoll heben und dankbar für Nettigkeiten sein. Selbst wenn es nur ein lieber, sarkastischer Spruch einer alten Frau wäre. Oft erleben diese Warmherzigkeit aber nur noch seine Nichte Atsuko, manchmal seine Schwester und sehr wenige Freunde und Bekannte aus Berufs- und Privatleben. Grundsätzlich ist Kurono kein hartherziger Kerl, es lebt noch eine Glut in ihm, die aber nur selten aufleuchtet. Seine Schwester und sein Vater sind die einzigen Menschen, die zweifelsfrei behaupten, dass er einer von den Guten sei und sich sogar für andere aufopfere.
Die berufliche Treue zeigt sich hauptsächlich noch in deutlichem Respekt und regelkonformem Verhalten. Kurono weiß sich vor einem Kage zu verneigen, der seine Shinobi anständig behandelt und nicht in sozialen Schichten denkt. Ebenso weiß er sich seiner Berufsverordnung entsprechend zu benehmen, Ranghöhere nicht infrage zu stellen und sich der Zusammenarbeit nicht sinnlos zu verweigern. Es mag nicht angenehm mit ihm sein, aber jederzeit praktisch und zielorientiert.

Vorlieben: – Deckende, matte Farben
- Violette Rosen
- Feuerrote Haare
- Gartenarbeit
- Fitness
- Training mit seiner Nichte
- Erinnerungsstücke an seine Familie
- Bescheidenheit
- Geduld mit sich selbst
- Wissbegierde
- Waffen aller Art
- Früchtetee
- Äpfel
- Nektarinen
- Spaziergänge in der Dämmerung
- Parkanlagen
- Respekt vor Privatsphäre
- Katzen
- Kameradschaft

Abneigungen: – Seine Narben
- Seine Vergangenheit
- Neugier
- Avancen
- Grelle Farben & auffällige Muster
- Verspielte, naive und unvorsichtige Menschen
- Vanille
- Lakritze
- Grüner Tee
- Limonaden
- Süßigkeiten
- Arroganz
- Reichtum
- Puppen-Jutsu
- Flashbacks
- Ruchlose Mörder und Verbrecher
- Schwiegereltern
- Schwager
- Hyuuga-Stolz
- Unpünktlichkeit

Ziel: Für Kurono ist mittlerweile nur noch der Weg das Ziel – und eventuell die Unterstützung seiner Nichte Atsuko, die ihm noch als einziges unbescholten am Herzen liegt. Er macht jeden Tag weiter, steht auf, isst, geht zur Arbeit, nimmt Missionen an und führt sie aus, bis er abends nach Hause kommt, ein wenig einsamer Freizeit frönt, vielleicht in Erinnerungen schwelgt, schläft und der Ablauf von vorn beginnt. Höhere Ziele wie ein besserer Rang spielen keine Rolle. Für sich selbst hat er keine Prioritäten oder Maßstäbe gesetzt, außer gesund zu bleiben und seine Frau und Tochter in ehrwürdiger Erinnerung zu behalten. Als Kompensation über diesen Verlust dient die Tochter seiner Schwester. Nicht einmal aus selbstsüchtigen Gründen um der Aufmerksamkeit willen, sondern aus purer Zuneigung und dem stillen Wunsch, wenigstens eine gute Sache in der Welt zu hinterlassen, bevor Kurono selbst geht.

Nindo:

„Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht dich betritt.“
Kuronos Nindo basiert auf dem Erlebnis des physischen Schmerzes und den moralischen Rückschlüssen, die er daraus gezogen hat. Im Grunde handelt es sich um eine weitläufige Definition von Konstitution seinerseits. Er hat viel Geduld erlernt, Prioritäten gesetzt, Erwartungen reduziert, Maßstäbe verschoben und seine Fähigkeit, die richtigen Entscheiden zu treffen, präzisiert.
Kuronos Philosophie besagt, dass man leiden und auch schlimme Erfahrungen erdulden muss, um das Leben als solches in vollem Maße begreifen zu können. Zumindest lebte er in seinen jüngeren Jahren nach dieser Devise, um falsche Leidenschaft zurückzuhalten. Mittlerweile leuchten ab und zu noch Bruchstücke dieser Überzeugung auf, die in seinem Herzen verankert ist, doch sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass all diese Erfahrungen einen traurigen Schatten in seinem Herzen hinterlassen haben.

» ruf

Konohagakure: Respektvoll[3470|6000]
- Viele erfolgreiche abgeschlossene Missionen
- Tötungen und Festnahme diverser Kiri-Nin sowie Nuke-Nin
- Einfangen und entdecken von Missing-Nin
- Aufdecken einer Kartellabsprache der Künstler-Kaste
- Abwenden eines Giftanschlags am Hofe des Daimyôs
- Zuverlässiges Koordinieren von Teams
- Aufdeckung einer Spionage-Zelle von Kiri-Nin in Konoha
- Leibwache einer Aristokratin
- Überführung der Aristokratin und Beweis ihres Verrats gegen die Daimyô-Familie
- Festnahme eines lang gesuchten Missing-Nin, der Attentate in Konoha verüben wollte
- Festnahme eines Vergewaltigers
- Wahrung der Ordnung und Regeln durch ehrliche Missionsberichte und Weitergabe von Falschverhalten

Kirigakure: Abgeneigt [1000|2000]

- Intervention bei Missionen von Kiri-Nin
- Tötungen und Festnahmen diverser Kiri-Nin
- Vereitelung von Anschlägen seitens Mizu no Kuni
- Entführungen verhindert
- Abwenden von politischen Katastrophen

Hijikata Kazuya: Abgeneigt [500|2000]
- Vereitelung von Attentaten, Diebstählen und Entführungen
- Intervention bei Missionen von Nuke-Nin
- Zahlreiche Taten zur Stärkung Konohas
- Ausschalten wichtiger Kontaktpersonen

Jun (Ningu): Neutral [0|1000]
Otome (Genjutsu): Neutral [0|1000]
Riyosh (Taijutsu): Neutral [0|1000]
Tomoe (Ninjutsu): Neutral [0|1000]
Uchiha Rina: Neutral [0|1000]
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BeitragThema: Re: [Jōnin] Sazama Kurono Sa März 18, 2017 2:51 pm

» hintergrund

Familie:


Name: Sazama Shariyoko
Alter: 26 Jahre
Rang: Chûnin + Iryônin
Beziehung: Mutter
Status: Verstorben
Die Frau, von der Kurono seine Augen und seine Haare geerbt hat, ist die sehr früh verstorbene Sazama Shariyoko. Mit 26 Jahren hauchte sie bereits ihr Leben aus, hatte aber bis dahin ihren Mann kennengelernt und zwei Kinder zur Welt gebracht. Shariyoko fiel stets mit ihrer kurzen, roten Mähne auf. Wenn nicht dadurch, dann umso mehr mit ihrem ungewöhnlichen Vornamen. Sie war eine mittelmäßig begabte Kunoichi, die allerdings die Ausbildung zur Iryônin absolviert hatte. Auf normalen Missionen gehörte sie zu den gewöhnlichen Supportern, kein Überflieger, der mit Katana schwang oder Bomben schmiss, sondern ein taktisches, warmherziges Köpfchen, das ihren Sinn eher in Vorsicht und Nachsorge sah. Shariyoko war gern Iryônin und versorgte am liebsten die jungen Genin, da sie Kinder sehr liebte. Ihr liebevolles Lächeln blieb fielen in Erinnerung, wenn sie feststellte, dass es jemandem, den sie behandelte, besserging.
Eine Mission ihres Dorfes brachte sie damals schließlich nach Shimoyama, das vom Krieg immer noch gezeichnet war. Die Leute litten unter den Folgen von schlecht verheilten Kriegswunden, manche Kinder hatten keinen Zugang zu Medikamenten und Schwangere liefen Gefahr sich laufend irgendwo zu infizieren. Shariyoko wurde mit einem Iryônin-Team ausgeschickt, um dort die Lage zu überprüfen und die ärgsten Krankheitsherde zu bekämpfen. Der Aufenthalt belief sich auf mehrere Wochen, in denen sie den Menschen nahekam. Unter anderem lernte sie dann Hattori kennen. Ein junger, charmanter Kerl mit einem spitzbübischen Grinsen, der mit einer Lungenentzündung einfach weitergearbeitet hatte. Er fiel aus dem Schema der Kriegsopfer heraus, aber seine Lage war dennoch behandlungswürdig.
Shariyoko verbot ihm augenblicklich zu arbeiten, da er sich sonst überlaste und Schlimmeres drohen könne. Da Hattori alleine lebte, besuchte sie ihn abends öfter auf ihren Versorgungsrunden durch Shimoyama. Sie brachte ihm die Medikamente, die ihm helfen sollten, und unterhielt sich mit ihm. Dabei entstand zwischen den beiden eine Bindung, die Shariyoko aus professionellen Gründen hätte unterbinden müssen, doch bei dem Elend, das sie umgab, konnte sie das nicht. Gegen Ende ihrer Pflegemission verbrachte sie die Zeit, die sie dank mehrere genesener Patienten nun hatte, mit Hattori. Sie unterhielten sich viel über seine Vergangenheit, das Leben im Dorf, Pferde und ihre Arbeit als Iryônin. Er war von ihr als tatkräftige und schlaue Frau verzaubert, sie genoss die Aufmerksamkeit eines einfachen Mannes, der nicht auf Karriere und Ansehen bedacht war. Sie verliebten sich und einige Zeit, nachdem sie nach Konoha zurückgekehrt war, legte Shariyoko den Dienst als Kunoichi nieder. Sie durchlief die Formalitäten und zog von Konoha freiwillig nach Shimoyama, um dort ihr Leben mit Hattori zu verbringen.
Sie ließ sich als Heilpraktikerin nieder, kaufte sich und ihrem Lebensgefährten eine Hütte und heiratete ihn einige Zeit danach. Sie hatte sich bewusst für dieses Leben entschieden – aus Liebe heraus. Die Kinder kamen dann bald und das Glück schien wundersam grenzenlos. Dann durchzog eine Bande von Wegelagerern irgendwann das Dorf, in dem der kleine Kurono und seine Schwester Nemari geboren worden waren. Die Gruppe bestand aus unterernährten Männern mit Mistforken und Beilen, aber sie waren viele. Der Trupp erpresste von einfachen Dorfbewohnern oft Essen und drängte sie aus ihren Häusern, um sich dort breitzumachen, bis nichts mehr zu holen war. Shariyoko wollte einerseits ihre Kinder schützen, andererseits das komplette Dorf, in dem sie die einzige Kunoichi war.
So forderte sie selbstbewusst die Männer auf, Shimoyama zu verlassen. Es endete darin, dass diese sich weigerten und Shari angriffen. Zunächst konnte sie den Überfall abwehren, wollte die Männer aber aus ethischen Gründen nicht töten. Das war zu deren Vorteil. Die Bewohner des Dorfes sammelten sich um den Ort des Geschehens, auch Hattori kam dort mit Nemari auf dem Arm und Kurono im Schlepptau an. Die Banditen, einige schwerverletzt, hatten Shariyoko den Kopf eingeschlagen und ihr eine Forke in den Rücken gestochen. Sie lag tot mit dem Gesicht im Dreck vor allen Dörflern. Das war der Anblick, der Kuronos Leben entzweigerissen hatte. Er hatte aufgeschrien, war zu der Leiche gelaufen und schrie nach seiner Mutter, während die Mörder nur eine Rede über Widerstand und Tod schwangen, dass sich niemand auflehnen solle, sonst erginge es ihnen wie Shari. Sie war der einzige Mensch gewesen, den Kurono bedingungslos geliebt hatte. Seine Mutter, die sich vorbildlich um ihn gekümmert hatte. Stets mit Geduld, Zärtlichkeit und spitzfindiger Neugier, um selbst in so einfachen Verhältnissen die Kinder lächeln zu lassen. Ihr Grab befindet sich heute immer noch in Shimoyama, doch Kurono besucht es nicht. Er hält lediglich eine Kette in Erinnerung, die sie immer getragen hat.


Name: Sazama Hattori
Alter: 76 Jahre
Rang: Pensionierter Zivilist
Beziehung: Vater
Status: Lebend
Sazama Hattori ist Kuronos und Nemaris Vater. Der einstige Pferdewirt hat ein eher rissiges Verhältnis zu seinem Sohn, da dieser ihm die Schuld gibt, den Tod seiner Frau nicht verhindert zu haben. Es ist viele Jahre her, dass Hattori Witwer wurde. Die Kinder waren noch klein, aber vor allem Kurono erlebte diesen Verlust als sehr intensiv. Hattori hat seitdem nie wieder geheiratet oder Kinder bekommen. Er hat sich zu einem Leben in Abstinenz verpflichtet. Zwar ist er keinem Orden oder der Kirche beigetreten, aber in Liebe zu Shariyoko hat er die Hoffnung auf Liebe aufgegeben. Er wollte nur noch für seine Kinder da sein, ihnen das Beste ermöglichen, doch scheiterte als alleinerziehender Vater einige Male.
In erster Linie, weil er Nemari manchmal bevorzugte und Kurono strenger erzog als die kleine Schwester. Dadurch distanzierten die beiden sich enorm voneinander. Es kam auch zu Eifersuchtsanfällen seitens Kurono gegenüber seiner Schwester, als er ins Teenager-Alter kam. Hattori fand nur selten einen Draht zu ihm, um ihn mit vernünftigen Argumenten beruhigen zu können. Ansonsten lebten die drei ein sehr bescheidenes Leben. In Shimoyama waren sie nur wenige Jahre geblieben. Dort hatten sie eine Hütte für sich, die dem Wetter erlag. Im Winter froren sie oft, im Sommer hatten sie keinen kühlen Platz. Es gab keinen ordentlichen Keller, um Essen zu verstauen, und das Badezimmer war eine rostige Toilette mit Dusche ohne Warmwasser. Die Arbeit als Pferdewirt verlangte außerdem viel Körpereinsatz von ihm, viel Zeit und sicherte ihm zwar eine Arbeitsstelle mit Zukunft, aber keinen großen Gewinn. Hattori war nicht in der Lage gewesen einen hohen Lebensstandard zu erreichen.
Als die Kinder größer wurden, beschloss er mit ihnen Shimoyama zu verlassen, und eine bessere Zukunft in Konohagakure zu finden. Dies brachte sogar das Verhältnis zwischen Nemari und ihm zum Erschüttern, da diese sich extrem an das Grab ihrer Mutter geklammert hatte. Die Streitigkeiten mit ihr führten dazu, dass Hattori in Depressionen verfiel. Seine Kinder gingen zur Akademie, während er dann glücklicherweise auf einem Hof in der Nähe Konohas eine Stelle bekam. Er mistete dort die Stelle aus, pflegte die Tiere und bereitete sie für die Halter vor. Irgendwann wurde er im Grunde befördert, verwaltete die Registrierungen der Tiere und die Besitzverhältnisse. Bis es dazu kam, dass der Besitzer erkrankte und eine Nachfolge benötigte. Zusammen mit einem Kollegen übernahm Hattori den mittelständischen Hof mit 15 Tieren. Seitdem ging es wieder ein wenig bergauf für ihn, er konnte seine Depression überwinden und sieht seinen Sinn in der Arbeit mit den Tieren und dem Züchten von Fohlen. Auch wenn er mittlerweile alt ist und den Job auch bald aufgeben muss, hat er so noch wenigstens einen Sinn in seinem Leben. Dennoch ist das Verhältnis zu Kurono und Nemari nie besser geworden. Ab und zu sehen Vater und Tochter sich für einige Stunden, doch Kurono hat seinen Vater, seit er ausgezogen ist, einige Male besucht, und dann irgendwann nie wieder. Manchmal bekommt er Briefe von ihm, die er aber unbeantwortet in einem Schrank sammelt.


Name: Hyuuga Nemari
Alter: 47 Jahre
Rang: Chûnin
Beziehung: Schwester
Status: Lebend
Viele erkennen aufgrund des Nachnamens gar nicht, dass es sich um Geschwister handelt. Nemari genießt ein Ansehen, das Kurono selbst, wenn er es bekäme, niemals haben wollte. Durch ihre Heirat mit Osachi ist sie einem traditionellen, pflichtbewussten Clan beigetreten, genießt dessen Schutz und Unterstützung in vielen Punkten. Beispielsweise in der Förderung ihres Nachwuchses, durch den sozialen Status oder die finanzielle Versorgung im Hintergrund. Die hübsche Frau mit dem rostbraunen Haar ist zudem als Chûnin tätig und nicht einmal auf ihren Mann angewiesen. Nemari ist erstaunlich selbstständig, selbstbewusst und lässt sich nicht von irgendwem hinters Licht führen. Sie ist gewitzt, hat eine scharfe Zunge und weiß ihr Temperament zu nutzen. Leute, die anfangen mit ihr zu diskutieren, verstummen schnell, weil sie clever zu argumentieren weiß, und allein ihr bissiger Blick, wenn sie von etwas überzeugt ist, den meisten die Lust nimmt sich mit ihr auseinanderzusetzen.
So ergeht es auch Kurono, falls die zwei sich begegnen. Dies passiert zwangsläufig, wenn er Nemari wegen Atsuko besucht. Irgendwie kommen die beiden zwar miteinander aus, wenn sie sich nicht direkt unterhalten, aber sobald sie länger in Gesellschaft des anderen sind, kommt es zu Streitereien und kleinste Kommentare reichen aus, um den anderen fuchsig werden zu lassen. Nemari kann es nicht ab, wenn Kurono sie ignoriert, und er kann es nicht ab, wenn er von ihr kritisiert und von der Seite angemacht wird. Die beiden haben ein angespanntes Verhältnis, da Hattori Nemari oft bevorzugt hat, aber es ist nicht so schlimm, als dass sie sich verabscheuen würden. Irgendwo liegt den beiden doch etwas aneinander, auch wenn sie es nicht zugeben. Nemari gewährt Kurono den Umgang mit ihren Kindern, da er weiß, wie sehr er gelitten hat. Mitunter verteidigt sie ihn sogar, wenn zwischen ihm und ihrem Mann ein Streit ausbricht. Kurono nimmt sie wiederum sogar in Schutz, wenn sein Schwager versucht, sich als Hahn im Gehege aufzuspielen, ohne den niemand auskäme. Wenn es hart auf hart kommt, halten die Geschwister zusammen, aber im regulären Leben trennen sie zwei Welten. Nemari lebt im Anwesen der Hyuuga mit ihrem Mann, geht dem regulären Chûnin-Dienst nach, während Kurono alleine und abgeschottet wohnt.


Name: Hyuuga Atsuko
Alter: 25 Jahre
Rang: Chunin + Iryônin + ANBU
Beziehung: Nichte
Status: Lebend
Atsuko ist Kuronos Nichte und trotz ihres erwachsenen Alters sein größter Schatz. In der Hyuuga sieht er trotz ihres Kekkei Genkais einen Schatten seiner verlorenen Tochter. Atsuko besitzt einen Lebenswillen, den sonst nur Shariyoko und Shirayuki besessen hatten. Mit ihnen ist dieser aus Kuronos Leben gewichen, bis er immerzu mit Atsuko zu tun hatte. Einerseits ist er ihr Onkel, der diese Position ehren will und sie unterstützen möchte. Andererseits ist er ein gebrochener Mann, der seine letzte, stille Hoffnung auf etwas Gutes in diesem Mädchen fokussiert. Reinkarnation ist wohl zu weit gefasst, doch er projiziert vieles, was er vermisst auf sie. Atsuko ist eine Iryônin, was ihren Onkel immerzu an seine Mutter erinnert. Der Wille, den Menschen zu helfen, durchfließt auch sie. Ihr Selbstbewusstsein wiederum ist wie ein Spiegelbild von Shirayuki. Sie war ein ungebremstes Feuer, das viel erreichen wollte und um Anerkennung rang, indem sie viele mit ihrer aufdringlichen Art nervte, sich aber unterm Strich nie unterkriegen ließ. Egal, ob jemand an ihr zweifelte, sie beleidigte oder dergleichen.
Kurono möchte Atsuko unterstützen, wo es nur geht. Er fühlt eine Schuld, die er so zu begleichen versucht. Eine Schuld, die er unter anderem seinem Vater gibt, die dieser allerdings leugnet. Sein Sohn gesteht sie sich dafür ein und dient seiner Nichte als Trainer. Primär bringt er ihr kaum etwas bei, weil sie vieles bereits gelernt hat, doch er hilft ihr fit zu bleiben und sekundäre Merkmale zu verbessern wie ihre Zielgenauigkeit, ihre Reaktionsgeschwindigkeit und ihre körperliche Fitness. Kurono gibt ihr Tipps und fordert sie heraus, treibt sie immer wieder in Übungskämpfen über das Erschöpfungsmaß hinaus, und will so, dass sie sich entfaltet. Mitunter führt das zu Zwistigkeiten mit ihrem Vater oder ihrer Mutter, weil ihr Vater häufig der Meinung ist, dass es gar nicht Kuronos Aufgabe sei, sein Kind zu trainieren. Nemari wiederum mag es nicht, wenn ihr Bruder ihr Kind so drillt wie eine Kampfmaschine. Letztlich ist er aber so vernünftig, dass er Atsuko stets selbst entscheiden lässt, was sie will. Er unterstützt sie, wo er kann, wo sie es akzeptiert, und hofft, wenigstens für sie dadurch eine Bereicherung zu sein.
Unter anderem ist sie fast die einzige, die Kurono in emotionaleren und empfindlicheren Momenten erleben darf. Er spricht mit ihr freiwillig über seine Narben und andere unangenehme Dinge, wenn sie es wissen will. Noch nie hat er wirklich probiert ihr eine Antwort auszuschlagen. Aber sehr wohl hat er ihr schon einmal gestanden, dass sie der letzte Mensch ist, der ihm etwas bedeutet.


Name: Sazama Iyona
Alter: 39 Jahre
Rang: Zivilistin
Beziehung: Ehefrau
Status: Verstorben
Aus der Linie der ausradierten Edo-Familie entstammt Iyona durch die Heirat von Seira und Junichi. Eigentlich hätte das schwarzhaarige Mädchen in großem Reichtum und einem machtvollen Palast großwerden können, aber ein Verrat einer Cousine ihres Vaters hatte den Sturz der gesamten Familie als Folge. Diese Ereignisse geschahen allerdings vor ihrer Geburt. Iyona erblickte bereits in Konohagakure das Licht der Welt, wo ihr Vater sich als Jônin verdingte und ihre Mutter einfache Hausfrau war. Iyona hätte theoretisch die Möglichkeit gehabt, die Laufbahn ihres Vaters einzuschlagen, aber ihre Charakterzüge glichen so sehr ihrer Mutter, dass sein Vater sich nach den ersten Trainingsversuchen im zarten Alter von fünf Jahren dagegen entschied, sie jemals bei der Akademie einzutragen. Für sie war das kein großer Verlust, da sie ohnehin nie Interesse an Waffen oder Kämpfen gezeigt hatte. Iyona war eine friedliebende Seele, die gern die Kleinigkeiten des Lebens genoss, die Shinobi oft außer Acht ließen. Ihre Mutter entdeckte, dass Iyona Blumen liebte sowie Malerei und Schriftstellerei. Sie liebte Bücher über Mythologien und die Bedeutung der Botanik im poetischen Kontext. Ebenso besaß sie viele Anthologien von heimischen Dichtern. In erster Linie floss das Geld ihres Vaters in private Malkurse von hoch angesehenen Künstlern aus Konoha. Iyona war eine ziemliche schlaue Schülerin, die sich als talentiert erwies. Vor allem mit Aquarellfarben auf einer großen Leinwand.
Weiterhin stellte Seira ihr auf dem Balkon der Wohnung zahlreiche Blumentöpfe und Zaunbeete zur Verfügung, um die sie sich liebevoll kümmerte wie um ein Haustier. Ihre Lieblingspflanze war eine seltene, violette Rose, die nur im Juli blühte. Sie hatte sie zu ihrem siebten Geburtstag bekommen und die Zweiglinge über Jahre gepflegt, sodass sie diese Rosen irgendwann mitnehmen konnte, als sie Kurono kennengelernt hatte.
Das passierte, als Iyona eine Phase hatte, in der sie alle Meister, die sie je gehabt hatte, übertreffen wollte. Sie war Malerin und suchte nach einem Motiv, das als unmöglich zu malen galt. Zunächst versuchte sie während eines Regenschauers draußen unter einem Baum zu zeichnen, was ihr nicht gelang. Dann wollte sie einen Fisch in einem Bach verewigen, doch die Wasserreflektionen machten die Darstellung zu schwierig. Dann probierte sie mit verbundenen Augen und in kompletter Dunkelheit zu malen, was sich als idiotisch erwies. Ihre Fingerbewegungen waren zwar dieselben, aber es sah am Ende aus wie das Geschmiere eines Affen. Bis Iyona von einigen Dorfbewohnern von einem Shinobi hörte, der so hässlich sei, dass man froh sei, sein Gesicht nicht überall auf Zeitungen sehen zu müssen. Das ließ sie hellhörig werden. Die Schwarzhaarige wollte diesen einzigartigen Shinobi finden und zeichnen. Wenn jemand so schrecklich aussah und wohl erst recht nicht gezeichnet werden wollte, schien das die perfekte Herausforderung, das Unmögliche möglich zu machen. Ein Fisch konnte sich nicht wehren, wenn man ihn zeichnen wollte. Dieser Mann schon.
Die Künstlerin machte sich auf Spurensuche und fragte einige Freunde ihres Vaters, ob sie so einen Mann kennen würden. Die Antwort fand sich schnell in Kuronos Namen. Im Eifer ihres Ehrgeizes konnte Iyona nicht warten. Sie suchte ihn eines Morgens auf, als er von einer Mission wiederkam und sich von seinen Kameraden verabschiedet hatte. Sie lauerte förmlich am Tor, lief an ihn heran und fragte aufgeregt, ob er Sazama Kurono sei. Er wusste nicht, wie ihm geschah, bestätigte die Frage und wollte wissen, was die Aufregung solle. Iyona entschuldigte sich und bat ihn, ihr als Motiv für ein Gemälde zu dienen. Das hielt Kurono zunächst für maßlos frech, scheuchte sie weg und sagte nur noch, dass er für so einen Mist keine Zeit habe.
Doch gerade darin bestärkte er Iyonas Eifer. Sie lauerte ihm förmlich immer wieder auf, lächelte ihn auch nur an und hoffte, dass er irgendwann ja sagte. Dabei stellte sie auch fest, dass er doch nicht so hässlich war. Er hatte nur auffällige, tiefe Narben, die sie umso mehr faszinierten. Unter anderem erfuhr sie von ihrer Mutter, dass man ihn Samusa nannte aufgrund all der Schmerzen, die sein Körper schon durchlebt hatte.
Eines Abends trieb Iyona es soweit, dass sie sich vor Kurono verneigte und ihn im Namen der Kunst darum bat, seine umwerfende Schönheit in einen Rahmen fassen zu dürfen. Dieses überschwängliche Kompliment machte ihr Motiv fassungslos. Er fragte, ob das ihr Ernst sei, und das aufrichtige Lächeln überzeugte ihn schließlich, dass seine kleine Stalkerin nicht von ihm ablassen würde. Daher willigte er ein, besuchte sie Zuhause, während ihr Vater auf Mission war, und setzte sich auf einen Stuhl auf den Balkon und ließ sich von ihr neben den violetten Rosen zeichnen.
Während des stundenlangen Malens unterhielten sie sich etwas holperig miteinander, Iyona war fasziniert von Kuronos Äußerem und er wiederum fand es interessant mit einer Künstlerin zu tun zu haben. Für ihn war das eine völlig fremde Welt. Ihre Leidenschaft dafür fesselte ihn.
Nach diesem spontanen Treffen blieb es nicht bei diesem einen. Zwar besuchte Kurono Iyona nicht gleich wieder Zuhause, aber sie fanden Gefallen an der Gesellschaft des jeweils anderen. Im Grunde handelte es sich um klassische, erste Dates. Iyona spazierte mit ihm während der Abenddämmerung im Park, er lud sie zum ersten gemeinsamen Essen ein oder sie gingen tatsächlich zu einem Floristen und er kaufte ihr Blumen, sie suchte sich neue Samen für ihren Balkon aus.
So wurde aus den beiden ein Paar mit einem zarten Anfang. Kurono schien endlich das Leid aus seiner Kindheit zu überwinden und in sich auch mehr zu sehen als einen Shinobi, der seinem Dorf diente. Die beiden verlobten sich in absehbarer Zeit, mit Zustimmung ihres Vaters zog Iyona dann zu ihm und nahm nach der Hochzeit Kuronos Namen an. Die Schöne und das Biest waren glücklich miteinander. Sie schenkte ihm zudem eine hübsche Tochter namens Shirayuki, die das Glück vollendete. Die Liebe, die die drei verband, war das Innigste, was Kurono je verspürt hatte. Die Streitigkeiten mit Iyonas Eltern waren daher unschön, aber trieben sie nicht auseinander. Erst als der Tod seine Klauen um Iyona und ihr Kind schlang, fiel Kurono zurück in die Dunkelheit.


Name: Sazama Shirayuki
Alter: 18 Jahre
Rang: Chûnin
Beziehung: Tochter
Status: Verstorben
Wie das Ebenbild ihrer Großmutter – das Erbe der roten Haare mit den grünen Augen zieht sich bis nach Shirayuki. Im Andenken an seine Mutter hat Kurono sein einziges Kind mit diesem Namen bedacht. Eine leichte Abwandlung, aber doch denselben ungewöhnlichen Klang. Shirayuki vereinte zu Lebzeiten ungehaltenes Temperament mit viel Ehrgeiz und Lebenslust. Die Rothaarige beanspruchte den Weg einer Kunoichi für sich. Sie ging mit vielen aus dem Dorf in eine Akademieklasse, stieg bis zum Chûnin auf und wollte noch so viel mehr lernen, als dass, was die Schule an Grundzügen vorsah. Sie war vor allem am Waffenkampf interessiert und an den Elementen Katon und Raiton. Sie erweckte in ihrer Genin-Zeit das Feuerelement. Dieser Tag war einer derjenigen, an denen Kurono seine Tochter nie glücklicher gesehen hatte. Die Inbrunst ihres Herzens konnte sie endlich in echten Flammen manifestieren.
Allerdings ging mit dem Training des Feuers auch eine große Verantwortung einher. Zunächst war das Mädchen leichtfertig, trainierte teils die Freisetzung ohne ihren Sensei oder irgendeine betreuende Person, bis ihr Sensei sie dabei erwischte. Sie bekam eine ordentliche Ansage und sollte nur noch in Anwesenheit von Kameraden mit Katon trainieren. Shirayuki versprach dies, wälzte „Kameraden“ allerdings auch auf alles ab, was nur gerade den Rang eines Akademisten hatte. Für sie reichte es, wenn sie im Hause ihrer Cousine Atsuko trainierte und diese dabei war, auch wenn sie natürlich keine Möglichkeit gehabt hätte Brände einfach so zu löschen. Eines späten Nachmittags trainierten Atsuko und Shirayuki gemeinsam ohne Aufsicht. Es schien wie ein Sparring, daher hatten sich die anderen Verwandten ins Anwesen verzogen. Ein wenig Springen, einem Tritt ausweichen und die Reflexe testen – bis Shirayuki plötzlich mit Katon anfing. Ohne irgendwas zu verraten, setzte sie eine Flammenwand frei, die sie und Atsuko einschloss. Im Grunde wie ein Kekkai-Jutsu, das man nicht durchdringen konnte. Allerdings hatte sie das Jutsu nicht unter Kontrolle, sodass die Flammenwand viel zu nah an Atsuko entstand. Sie fing plötzlich Feuer.
Shirayuki wusste nicht wie sie die Flammen löschen sollte, da sie in eine Schockstarre verfallen war. Atsuko brannte, schrie vor Schmerzen auf und sie stand mit in diesem kleinen Inferno, das sich nun über die umliegende Vegetation ausbreitete. Die Schreie sorgten dafür, dass innerhalb kurzer Zeit die Erwachsenen aus den Gebäuden kamen. Unter anderem Nemari, die zunächst nur Flammen sah, aber vernehmen konnte, dass ihr Kind hinter dieser Wand zu leiden hatte. Dank ihres Suiton-Elements war sie in der Lage, die Mädchen mit einem Wasserstrahl zu retten. Die angesengte Kleidung hatte schwarze Rußränder und das angegriffene Gewebe war rötlich und schimmerte, weil das Fleisch hinuntergebrannt war. Es waren Brandwunden zweiten Grades.
Nach diesem Unfall entschuldigte Shirayuki sich immer wieder bei Atsuko. Nicht nur, weil sie dachte, dass diese nun Angst vor ihr hatte, sondern weil sie sich selbst nicht vergeben konnte, ihre Cousine verletzt zu haben. Hinzu kam, dass sie realisieren musste, dass die Brandwunden einen Teil von Atsukos Körper entstellt hatten. Das Erlebnis sorgte für einige Spannung und die beiden Familien zogen sich eine Weile voneinander zurück, bis das Ereignis in Vergessenheit geriet und die Wunden geleckt waren.
Seitdem war Shirayuki näher an ihre Eltern gerückt und sensibler geworden. Sie betrachtete das Leben ernster, hatte ihre Lektion eindeutig gelernt. Sie trainierte ausschließlich in Gegenwart ihres Vaters oder eines Senseis, wobei ihr Großvater sich ebenfalls angeboten hatte. Er wollte, dass Shira sich nicht von Ereignissen wie mit ihrer Cousine unterkriegen ließ. Außerdem schlug er ihr vor, gemeinsam jedes Wochenende kleine Trainingsreisen in Umland zu machen. Sie war begeistert von der Idee, stimmte zu und trainierte mit Junichi ein halbes Jahr lang, in der Hoffnung vielleicht zum Tokubetsu Jônin ernannt zu werden, bevor sie volljährig wäre. Einige Male war auch ihre Mutter Iyona mitgekommen, um ihr Kind mit ihrem Fortschritt zu beobachten.
Bis es zu dem Wochenende kam, an dem Junichi seine Enkelin allein mit Iyona losschickte. Sie reisten zu einem oft benutzten Waldstück, in dem Shira ihrer Mutter zeigen sollte, dass sie ihr Element Katon vollends beherrschte. Der Wald sollte weitestgehend unbeschädigt bleiben. Junichi sagte, er wolle nachkommen, und sich dann von ihren Künsten überzeugen. Allerdings erschien nicht er, sondern einige Nuke-Nin mit durchgestrichenen Kiri-Stirnbändern. Als wüssten sie, wo sie auf die Frauen warten mussten, platzten sie aus den Baumkronen hervor. Sie waren mit Schals und Masken maskiert, hatten durchschnittliche Reisekleidung an, aber waren gut mit Ningu ausgestattet. Shirayuki erkannte die Gefahr sofort. Die Nuke gaben vor, sie beide überfallen zu wollen, obwohl sie nichts besonders Wertvolles dabei hatten. Bis einer von ihnen sagte, dass sie ihre Mutter haben wollten. Iyona konnte sich nicht verteidigen, sodass Shira diesen Job übernehmen musste. Sie hielt ihre Mutter im Rücken und schützte sie so gut sie konnte. Zunächst verteidigte das Mädchen sich gegen die Verbrecher mit ihrem Katana, verfeuerte ihre Kunai und Shuriken, konnte zwei der Männer sogar verwunden, aber war dennoch im Nachteil. Der Kampf dauerte eine Weile an, es kam zu großer Hitzeentwicklung durch das benutzte Katon. Im Umkreis von Konoha fiel diese Flammenmenge auf, und es wurden einige Shinobi ausgesendet, um die Angelegenheit zu überprüfen. Kurz bevor ein Chûnin-Trupp eintraf, gab es eine gewaltige Explosion. Ein Flammentornado züngelte gen Himmel, man hörte Schreie und dann brannte der Wald.
Shirayuki hatte in letzter Verzweiflung all ihr Chakra in purem Katon ausgestoßen. Einer der Nuke hatte ihre Mutter erwischt, was sie in totale Raserei versetzt hat. Ohne Rücksicht wollte sie die Männer nur noch töten, vergaß dabei, dass der hohe Chakra-Ausstoß sie ebenfalls umbringen würde, und verbrannte vier von sechs Männern bei lebendigem Leibe. Die anderen zwei konnten sich rechtzeitig mit Suiton retten und verschwanden von der Bildfläche.
Die Chûnin, die Shirayukis brennende Leiche fanden sowie die der Nuke-Nin und der getöteten Mutter, mussten Verstärkung rufen und in Konoha ein Notsignal eintreffen lassen. Es wurde ein Angriff befürchtet, sodass die Einheiten in Bereitschaft versetzt wurden. Zunächst war Kurono in dieser Nacht auf normaler Patrouille innerhalb des Dorfes. Ein Kollege holte ihn aber ab, um ihn in die Pathologie des Krankenhauses zu schicken. Dort sollte er seine Tochter und seine Ehefrau identifizieren. Während des Gangs dorthin hatte er bereits ein ungutes Gefühl und machte sich Sorgen, da er wusste, dass beide wieder zum Training mit Junichi aufgebrochen waren.
Der Anblick ihrer entstellten Körper riss ihm sein Herz förmlich aus der Brust. Kurono verfiel in der Pathologie einem Wutanfall, dem erst Abhilfe verschafft werden konnte, als andere Shinobi ihn an einen Stuhl fesselten. Für normale Fragen war er nicht mehr zugänglich, da er unbedingt die Mörder jagen wollte. Dazu bekam er aber keine Gelegenheit, da man ihm gesagt hatte, dass Shirayuki mit dem Katon-Tornado die Angreifer getötet hätte.
Schließlich besann er sich. Und war nun ein gebrochener Mann mit verstorbener Ehefrau und Tochter. Kurono hatte Shirayuki über alles geliebt. Sie war sein Ebenbild und seine Lebensader. Letztere versiegte mit ihrem Tod.


Name: Eto Junichi
Alter: 72 Jahre
Rang: Pensionierter Jônin
Beziehung: Schwiegervater
Status: Lebend
Eto Junichi ist der Schwiegervater von Kurono und der Vater von Iyona. Der graubärtige Senior steht in keinem guten Verhältnis zu Kurono. Einerseits sieht der Rothaarige in ihm den Mörder seiner Frau, andererseits kollidierten sie ab Shirayukis Akademieeintritt miteinander. Junichi ist der Verfechter eines alten, erbarmungslosen Nindo, dem er selbst den Namen Kuro hyō gibt. Übersetzt steht es für „Schwarzer Panther“. Dieses Nindo schreibt blutige Prüfungen und Drillen in hohem Maße vor, was nicht selten in ernste Verletzungen mündet. Die Moral spielt eine sehr untergeordnete Rolle. Diese Ninjas funktionieren für ihr Dorf und nun fraglos alles, um ihr Ziel zu erreichen. Vor allem zu Zeiten des Krieges dominieren solche Überzeugungen, mit denen der einstige Jônin groß geworden ist. Junichi wollte immer, dass Iyona ihn ihr Kind nach diesem Nindo erziehen lässt, was zum Streit zwischen ihm und ihr sowie Kurono führte. Er hielt es für zwecklos, Shirayuki auf gnadenlose Proben zu stellen, da Kameradschaft ein viel bedeutungsvollerer Schlüssel für Erfolg sei. Junichi ließ dann irgendwann ab, sodass das Thema vom Tisch schien. Shirayuki bekam von dem Streit nichts mit und die Trainingseinheiten, die die beiden irgendwann zusammen begannen, wurden von Kurono abgesegnet, indem Iyona mitunter mit zu dem Training ging. Sie sollte kontrollieren, dass alles so lief wie vereinbart, was auch viele Monate gutging. Shira war glücklich, dass sie Zeit mit ihrem Opa verbringen konnte, der ihr viele wichtige Lektionen beibrachte.
Allerdings war es damit vorbei, als die Rothaarige und ihre Mutter eines Abends alleine zu einem Training aufbrachen. Junichi sagte, dass er nachkommen wolle, tat dies aber nicht. Dabei wurden die Frauen überfallen, Shira verteidigte sich und Iyona, doch konnte der Attacke nicht standhalten und verstarb in einem riesigen Katon-Suizid, der die ganze Shinobischaft in der Nacht in Aufruhr versetzte.
Nachdem Kurono einen emotionalen Zusammenbruch erlitten hatte, fiel Junichi dadurch auf, dass er erstaunlich kaltherzig war, als man die Leichen beisetzen wollte. Er kam zur Trauerfeier, aber verzog keine Miene, als man sein Kind und seine Enkelin zu Grabe ließ. Das fiel zunächst nur seiner Frau auf, die schluchzend in seine Arme wollte, er sich aber nicht rührte, sie zu beruhigen. Ihm stand vielmehr Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Seira sprach seinen Namen fragend aus, was Kuronos Aufmerksamkeit erzeugte, der nur drei Personen neben ihm stand. Seira wurde komplett von ihrem Mann ignoriert, während Kurono diesen enttäuschten Blick bei seinem Schwiegervater entdeckte. Es dämmerte ihm in diesem Moment, dass der Mann nicht trauerte, sondern irgendwie in die Sache verstrickt sein musste. Während der Grabrede, die Nemari für ihre Nichte und Schwägerin hielt, platzte Kurono aus den Reihen heraus, packte Junichi am Kragen und brüllte ihn an, ob er was mit dem Tod der beiden zu tun hätte. Er forderte ihn mehrfach auf, es ihm zu sagen, aber Junichi entgegnete nur, dass Kurono schon vor Jahren Shirayukis Schicksal besiegelt hätte. Dann kam es zu einer Schlägerei zwischen den beiden, aus der Junichi als Gewinner hervorging. Er streckte Kuro zu Boden mit einem geübten Griff, sodass er sich nicht mehr bewegen konnte, wies ihn an, nie wieder auf einen Panther loszugehen, und verschwand dann von der Trauerfeier. Die geplatzte Beerdigung verließ dann auch Kurono.
Es wurde nie ein Ermittlungsverfahren gegen Junichi eingeleitet, aber Kurono ist seit damals der Meinung, dass sein Schwiegervater mit dem Tod von Iyona und Shirayuki etwas zu tun hat. Der pensionierte Jônin bewegt sich auf freiem Fuß, ist trotz allem immer noch mit Seira verheiratet und lebt mit ihr in einer großzügigen Wohnung in einem gut betuchten Stadtviertel.


Name: Eto Seira
Alter: 70 Jahre
Rang: Zivilistin
Beziehung: Schwiegermutter
Status: Lebend
In all dem Spektakel der letzten Jahrzehnte ist Eto Seira eine verlorene Seele. Die Mutter von Iyona hat ihr einziges Kind verloren, das Herz ihres Mannes ist seitdem erkaltet und das Verhältnis zu Kurono liegt ebenfalls auf Eis. Die 70-Jährige war einst einfache Zofe von Junichis Mutter am Hofe der Eto. Das Anwesen lag im Süden Hi no Kunis an einem wunderschönen Fluss mit viel Ackerland. Die Eto waren Teil der Dorfregierung, hatten häufig gut gebildete Kinder und schickten ihre starken Männer in die Großstadt im Zentrum, um Kampferfahrung zu sammeln. Insgeheim waren sie auch allesamt Verfechter des Nindos des Schwarzen Panthers, sodass das Dorf unter ihrem Regiment und Schutz zwar Bestand hatte, aber die Familien nie wirklich bürgernah gewesen waren. Im Krieg von vor ca. 70 Jahren wurden viele Eto beauftragt im Namen Hi no Kunis zu kämpfen. Die Frauen blieben im Anwesen zurück, bis diejenigen zurückkehrten, die die Schlachten ihrer Missionen überlebt hatten. Seira wurde von ihrer Mutter angewiesen, dass sie sich um Junichi kümmern solle, egal, was für Belange er habe. Sie hatte gar keine Wahl, kümmerte sich um seine Verletzungen, bespaßte ihn, sobald er Langeweile hatte und fühlte sich schon bald umso mehr nur als Bedienstete wie als Mensch. Junichi hatte aber trotz seiner strengen Erziehung ein offenes Ohr für ihre Sorgen und ließ Seira seine Wertschätzung spüren, indem er immer mehr Wünsche äußerte, die auch sie glücklich machten. Beispielsweise sollte sie nicht nur für ihn, sondern für sie beide kochen. Oder aber Schmuck als Geburtstagsgeschenk für seine Mutter kaufen, und durfte sich auch selbst etwas aussuchen. Dies band Seira an Junichi. Sie sah in ihm die einzige Person, die sich um sie kümmerte und sich für sie interessierte. Zwei Jahre lang war sie so unglücklich in ihn verliebt, weil sie es nicht wagte, gegen die Wünsche ihrer Herrin zu verstoßen. Mit dem Sohn anzubandeln war verboten. Es war nur in Ordnung, wenn Junichi geäußert hätte, dass er die Zofe als Lebensgefährtin wünschte.
Eines Abends gab es ein rauschendes Fest, weil Junichis Mutter einen runden Geburtstag feierte. Er heilt ihr eine Rede, trank Alkohol und gestand dabei vor versammelter Verwandtschaft, dass er Seira vergöttern würde. Er lobte ihre Geduld, ihre Fürsorge und machte ein ungeniertes Kompliment über ihren Hintern. Einige empörten sich, andere lachten darüber, seine Mutter nahm diese Aussage ernst und entließ Seira aus ihrem Dienst. Daraufhin erhielt sie offiziell die Erlaubnis, in die Linie der Eto einzuheiraten, wenn Junichi sie fragen würde. Dies tat er kaum einige Wochen nach dem schicksalshaften Fest. Die bescheidene Hofdame wurde zu seiner Frau. Es fiel ihr schwer, sich in die Familie einzufinden, da sie sich stets zurückgenommen hatte. Ihre Schwiegermutter kam ihr stets vor wie eine Königin, die sie zu verehren hatte.
Eine Intrige innerhalb der Eto-Familie trieb das Ehepaar allerdings irgendwann nach Konoha. Eine Cousine von Junichi hatte sich mit einem Shinobi aus Kirigakure eingelassen, der ihr viel Macht versprochen hatte, wenn sie ihre eigene Familie an Mizu no Kuni verraten würde. Die Frau ließ sich kaufen, gab mehrere Informationen und Lagepläne über ihre Verwandten preis, und verschwand bald wie spurlos von der Bildfläche. Vermutlich nach Kirigakure. Das Städtchen am Fluss wiederum wurde von einem taktischen Angriff mehrerer Kiri-Nin dem Erdboden gleichgemacht. Der Angriff galt den Eto, um ihre politische Macht auszuradieren. Der Fluss war ein wichtiger strategischer Punkt, über den sie die Kontrolle nun verloren hatten. So ging ebenfalls ihr gesamter Besitz flöten, viele ließen in der Verteidigung ihr Leben, und Junichi war gezwungen mit Seira zu gehen.
Der Verlust seiner Familie traf ihn ungemein wenig, da die Philosophie von ihnen besagte, dass man Trauer zu verdrängen hatte. Es wäre nur ein Zeichen von Schwäche. Seira lebte wiederum nicht ganz so nach dieser Überzeugung. Sie tolerierte sie bei ihrem Mann, da sie darunter kaum zu leiden hatte. Vor allem nicht, nachdem ihnen Iyona geschenkt worden war. Das war wieder ein Aufschwung in ihrer Ehe und der Moment, in dem Seira sich schwor, Junichi niemals zu verlassen.
Ihre Geschichte ist Kurono weitestgehend unbekannt. Er hat nie verstanden, wieso Seira Junichi geheiratet hat. Sie war nie eine emanzipierte Frau gewesen, sondern hatte sich immer untergeordnet. So hatte sie auch Iyona erzogen, was er ihr zwar nicht übelnahm, aber sie einst infrage gestellt hatte, wieso sie und Junichi bei Shirayukis Erziehung so sehr Einfluss nehmen wollten, es bei Iyona aber nicht getan hätten. Seira hatte immer nur ausweichende Antworten gegeben, sich im Hintergrund gehalten, alles abgenickt, höchstens ihr Wohlgefallen bekundet und ansonsten ihrem Mann das Feld überlassen. Grundsätzlich ist sie aber eine einsame Frau im Schatten ihres herzlosen Mannes, der in dem Tod ihrer Tochter nur die Enttäuschung über seine Enkelin sieht.


Name: Hyuuga Osachi
Alter: 51 Jahre
Rang: Jônin + ehem. ANBU Squadleader
Beziehung: Schwager
Status: Lebend
Osachi ist Kuronos Schwager und wohl einer der meist gehassten Menschen, die er in seinem Umfeld vorfindet neben seinem Schwiegervater und seinem Vater. Sein Schwager zeichnete sich nie durch besondere Freundlichkeit oder Bodenständigkeit aus. In Kuronos Augen ist er ein arrogantes Arschloch, das den Stolz der Hyuuga nicht nur lebt, sondern aus jedem Loch danach stinkt. Als Mitglied der Hauptfamilie bildet er sich besonders viel auf seinen Namen und sein Byakugan ein. Abseits davon gilt er auch als Augenweide für die weibliche Bevölkerung, weswegen seine Schwester sich wohl unter anderem in ihn verliebt hat. Eigentlich ist sie eine clevere Frau, aber Kurono versteht nicht, was sie sich bei diesem Einfallspinsel gedacht hat. Eigentlich waren sie zu Beginn nur Kollegen, aber vielleicht war es auch der Reiz des Machtvollen und des hohen Ansehens, das mit dieser Beziehung einherging. Kurono mischte sich in die Beziehung nicht weiter ein, weil sie ihm zunächst egal war. Seine Schwester sollte machen, was sie für richtig hielt, aber dann wurde sie schwanger. Schließlich kam seine Nichte zur Welt und verband mit ihrem Blut die traditionelle, reiche Familie mit armen, wilden Wurzeln aus dem Norden.
Osachi versuchte stets Atsuko nach den Clangepflogenheiten zu erziehen und übersah dabei die Beziehung zwischen seinem eigenen Sohn und seiner Tochter mit Nemari. Im Grunde betrachtet Yosuke sich als ein Reinblut, während Atsuko zur Nebenfamilie zählt, und diesen Rassismus konnte Kurono noch nie ab. Nemari versucht die versöhnliche Mittelpartei zu sein, doch es kommt immer wieder zu endlosen Streitigkeiten, manchmal zu Handgreiflichkeiten und nicht selten dazu, dass man sich wochenlang meidet, bis Kurono wieder einmal Atsuko sehen will. Osachi will nicht, dass er sich in das Leben seiner Kleinen einmischt, während Kurono selbst nicht will, dass Osachi diese unschuldige Seele vollständig korrumpiert. Umso mehr könnte er dies versuchen, seit er sich mehr Zeit für seinen Clan genommen hat, um seinen Verantwortungen nachzukommen und die Hauptfamilie in Ehren zu halten. Kurono weiß nicht, dass Osachi dafür seinen Rang bei den ANBU abgetreten hat.
Auf einer einstigen Mission musste Osachi leider als Verstärkung eintreten, was Kurono bis heute verdrängt, weil der Hyuuga das gern als Argument gegen ihn benutzt, dass er nicht so vorsichtig sei, wie immer alle behaupten. Damals war der Sazama einem verschwundenen Kollegen auf die Schliche gekommen, der seit einer Woche schlicht nicht gesehen ward. Kurono fand in dessen Wohnung nach Erhalt des Auftrages schlicht eine Parfümflasche einer Frau, besorgte einen Inuzuka, der den Duft zu einem Wandtresor hinter einem Gemälde verfolgte. Sie brachen den Tresor auf und fanden eine Notiz mit einem Zahlencode, der die Buchstaben des Alphabets darstellte. Übersetzt war dies der Ort, wo der Shinobi sich hinbegeben hatte. Es war ein alter, verrottender Tempel Richtung Iwagakure, das nicht mehr existierte. Mit einem Team aus drei Kollegen begab Kurono sich zu dem Tempel. Sie rochen das Parfüm und folgten der Spur in den Tempel, der weit verwinkelte Ritualkammern hatte. Dort verlor das Team schnell die Spur, weil sich der Duft überallhin verteilte. Der Inuzuka des Teams konnte den Duft des Kameraden bei der starken Note nur schwer verfolgen, aber sie erreichten ihn schließlich – weil er sie begann aus dem Nichts anzugreifen. Mit Kunai und Katon-Jutsus machte er dem Team das Leben schwer, das die Welt nicht mehr verstand. Sie wollten ihn zurückholen und nicht bekämpfen. Es gelang ihnen, den Mann zu überwältigen, doch dann trat eine Frau Mitte 40 mit aschblondem Haar auf die Bildfläche. Sie formte ein paar Fingerzeichen und fing alle Männer gleichzeitig in einem enorm starken Genjutsu. Ihre Gesinnung ordnete sie nun als Team ein, das der Unbekannten diente. Kurono war gezwungen die Wunden, die er seinem Kameraden zugefügt hatte, zu versorgen, während die zwei anderen den Eingang verbarrikadierten. Keiner konnte sich wehren, doch der Inuzuka hatte seinen Ninken ausgeschickt, um in Konoha Bescheid zu geben, dass sie den Kameraden gefunden hatten.
Das rief dann schließlich Osachi auf den Plan, da der Hokage aufgrund ausbleibender Meldung von Kuronos Team einen Jônin-Squad zusammenstellte, der die Angelegenheit untersuchen sollte. Es waren fünf begabte Männer verschwunden. Der Hyuuga traf beim Ort des Geschehens ein und hatte mit seinem Byakugan einen enormen Vorteil. Er konnte den gesamten Tempel einsehen und auch erkennen, dass die Frau Genjutsu wirkte, um Menschen zu unterwerfen. Seine Anwesenheit fiel durch seinen Geruch dem Gegner recht schnell auf, sodass es in dem engen Tempel zu einem Feind zwischen Konoha-Shinobi kam, seinem Team und dem manipulierten Team. Während dieses Kampfes konzertierte Osachi sich ungemein stark auf Kurono, als genösse er es, dass dieser nicht in der Lage war sich zu beherrschen und dem Feind unterlag. Statt ihm dem Genjutsu zu entziehen, kämpfte er auffällig lange mit ihm, schaltete nach und nach Chakra-Punkte aus und sah den Jônin dann gen Ende zu seinen Füßen auf dem Boden liegen. Schließlich merkte die Frau, dass ihr Chakra nicht reichte, um gegen den Rest des Trupps anzugehen, sodass Osachi sie überwältigen und festnehmen konnte. Auf ihr Konto gingen einige Morde an Menschen, die aus ihrem persönlichen Umfeld stammten. Dieser private Rachefeldzug hatte nach ihrer Befragung in Konoha ein Ende, indem sie in ein Hochsicherheitsgefängnis gesteckt worden war. Kurono wiederum hat Osachis Verhalten im Kampf nicht vergessen und die Schikane, den dieser mit ihm abgezogen hat.


Name: Hyuuga Yosuke
Alter: 26 Jahre
Rang: Chûnin
Beziehung: Stiefneffe
Status: Lebend
Der Wurzel allen Übels kann nichts Gutes entspringen, wenn sie Ableger bildet – mit Atsuko als Ausnahme. Yosuke ist ihr Bruder und der Stiefsohn von Kuronos Schwester. Dieses arrogante Tier sieht sich in einer besonderen Position, weil er der direkten Linie seines Vaters entstammt und nicht als Zweitgeborener von einer weiteren Frau in die Welt gesetzt wurde. So oft er kann, versucht er zum Ausdruck zu bringen, dass er etwas Besseres ist. Allein durch sein verdammtes Geburtsrecht Teil der Hauptfamilie zu sein. Der 24-Jährige ist für Kurono nur kameradschaftlicher Abschaum, da er wahrscheinlich sogar Nemari verkaufen würde, wenn sein Oberhaupt es befiele. Dass dieser Hyuuga keiner von der ganz feinen, großzügigen Sorte ist, hat Kurono erst kürzlich erfahren dürfen, als er mit einer Mission betraut wurde, in der Yosuke Teil seines Teams war. Der Rothaarige hatte die Leitung, unter der Yosuke zusammen mit zwei anderen Chûnin stand. Sie sollten mehrere Vorfälle von verschwundenem Vieh auf Bauernhöfen im Umland untersuchen, da alle Farmer berichtet hatten, einen ungewöhnlich riesigen Vogel gesehen zu haben, der verschwand, kurz nachdem auf den Weiden die Tiere in Panik geraten waren. Dahinter wurde ein wildes Kuchiyose vermutet, das wahrscheinlich entweder alt war oder einen besonders hohen Rang hatte.
Mit Yosuke zu den Zeugen zu reisen und diese zu befragen war bereits anstrengend, da Yosuke eine der Befragungen total vermasselt hatte. Statt geduldig mit dem alten Mann zu reden, beleidigte er ihn als niederen Trampel, der sich nichts merken könne, sodass dieser dann gar nicht mehr sprechen wollte und sie alle von seinem Gelände verwies. Kurono mahnte Yosuke daraufhin ab, was diesem gar nicht gefiel.
Auf einem Schweinehof weiter westlich gelang es dem Team dann inflagranti zu erleben, was die Bauern berichtet hatten. Yosuke machte von Weitem bereits einen riesigen Habicht in den Lüften aus, der auf den Hof zusteuerte. Sie erreichten diesen gerade, als der Vogel im Sturzflug war, um sich aus der Herde auf dem Hof seine nächste Mahlzeit zu schnappen. Dabei übersah er die Shinobi und die Chûnin griffen an, um das Tier vom Himmel zu holen. Dabei krachte es ungeniert in den Stall und wurde von Holz begraben. Dafür war es sehr zäh, schüttelte den Schutt von sich und beschloss dann, das Team anzugreifen. Es war ein riesiger Echsenhabicht, der als solches ein schönes Tier war, aber mit seinen gigantischen Flügeln sehr gefährliche Wind-Jutsus erzeugen konnte. Kurono wollte das Tier vom Hof weglocken, damit der Schaden sich in Grenzen hielt, aber Yosuke ignorierte seine Befehle und griff lieber frontal an. In dem Moment wussten sie noch nicht einmal, wo die Familie des Hirten sich befand.
Der Habicht wehrte den 24-Jährigen natürlich gekonnt ab, wobei er so starke Windwellen erzeugte, dass einige Schweine meterweit geschleudert und verletzt wurden. Einerseits litten die Tiere dadurch unnötig, andererseits war das Kapital des Bauers gefährdet. Yosuke hatte einen Kampf ausgelöst, der hätte vermieden werden können. Nahkampf bei einem Echsenhabicht auszuwählen, war eine sehr dumme Entscheidung gewesen. Kurono musste ziemlich brutal vorgehen und benutzte seine Waffen, um dem Tier den Kopf glatt abzutrennen. Die riesige Blutlache überschwemmte die halbe Weide. Außerdem war der Hirte selbst dabei verletzt worden, als er das Haus verlassen wollte, und von den Fuuton-Attacken gegen die Hauswand geprallt wurde.
Kurono vermerkte dies anschließend alles im Bericht, den er abgeben musste, sodass Yosuke eine Strafe wegen Ignorieren von Befehlen, Gefährdung der Zivilbevölkerung und Herbeiführen von Kollateralschäden drohte. Allerdings passierte nichts. Der junge Mann wurde weder getadelt noch musste er eine Strafe zahlen. Nach einigen Tagen erklärte er auch stolz wieso: Sein Vater hatte seinen Einfluss spielen lassen. Spätestens seitdem ist Yosuke bei Kurono völlig unten durch. Er hat sogar schon Nemari vor diesem manipulativen Monster gewarnt.
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BeitragThema: Re: [Jōnin] Sazama Kurono Sa März 18, 2017 2:52 pm

Eckdaten:

0 Jahre: Geburt in Shimoyama
2 Jahre: Geburt von Nemari
4 Jahre: Verlust von Shariyoko
6 Jahre: Umzug nach Konohagakure, Eintritt in die Akademie
10 Jahre: Beginn der Kenjutsu-Ausbildung
12 Jahre: Aufstieg zum Genin
13 Jahre: Erweckung des Raiton-Elements
15 Jahre: Schließen des Kuchiyose-Vertrages, Aufstieg zum Chûnin

17 Jahre: einmaliger Besuch in Shimoyama
18 Jahre: Gruppeneinsatz in mehreren belagerten Dörfern, schwere Kämpfe mit Nuke-Nin, spionierenden Kiri-Nin und lebensgefährliche Verletzung am Kopf durch einen Treffer mit einem Katana und einen Folterschnitt durch ein Kunai zur Machtdemonstration des Feindes, Überlebensinstinkt bricht aus und er tötet seinen Peiniger
19 Jahre: Ernennung zum Tokubetsu Jônin
22 Jahre: Hochzeit mit Iyona, Aufdeckung illegaler Kartellabsprachen von Künstlern in Konohagakure mit Hilfe seiner Frau als Lockvogel
23 Jahre: Geburt von Shirayuki, Meisterung des Kuchiyose-Vertrages auf A-Rang
24 Jahre: Geburt von Atsuko, erster Streit mit Osachi vor Nemari
26 Jahre: Koordination mehrerer Schutzpatrouillen am Hofe des Daimyô, Vereitelung eines Giftattentats, Erhalt der Narbe auf der linken Wange, Ernennung zum Jônin
28 Jahre: Aufdeckung einer Spionage-Zelle von Kiri-Nin in Konohagakure, Festnahme des Anführers, aber schwere Verletzung am Schlüsselbein durch ein hinein gerammtes Wakizashi
31 Jahre: 3 monatiger Einsatz als Leibwache einer adligen Schwangeren aus der Daimyô-Familie auf Reisen in Hi no Kuni, sorgt bei mehreren Überfällen für den Schutz der Mutter und des Kindes
32 Jahre: Aufdeckung des Verrats der Adligen an ihrem Ehemann durch den Beweis, dass sie das Kind an Kirigakure verkaufen wollte, um ihren Mann in Depressionen zu stürzen und ihn dazu zu bringen, das Baby aus dem Feindesgebiet wiederzuholen, wobei er umkommen sollte, Kurono rettet das Kind vor den Kiri-Nin und nimmt zwei von ihnen fest, schwere Schnittwunde am linken Oberarm, hoher Blutverlust und längerer Krankenhausaufenthalt
34 Jahre: Beweisverfahren gegen einen langesuchten Missing-Nin, den Kurono als Attentäter entlarvt und ihn zu einem Geständnis bringt, dass er jeden aus seiner alten Einheit foltern und sterben lassen wollte, da sie auf einer Mission getrennt worden waren und niemand nach ihm gesucht hatte
35 Jahre: Katon-Unfall durch Shirayuki beim Training mit Atsuko
39 Jahre: Verfolgung und Festnahme eines Vergewaltigers, der sich an der Enkelin eines Mitglieds des Ältestenrats vergriffen hat
40 Jahre: Kampf mit Inuarashi gegen einen mächtigen Nuke-Nin, Töten des feindlichen Kuchiyose, Verstümmelung des Nuke-Nin, der allerdings flüchten konnte, viele tiefe Schnittwunden an den Unterarmen durch einen langen Waffenkampf
41 Jahre: Verlust von Shirayuki und Iyona, emotionaler Zusammenbruch, Auseinandersetzung mit Junichi, Bruch mit den Schwiegereltern
45 Jahre: Schikane durch Osachi als Verstärkung während einer Mission, Unterkieferbruch, der mehrere Wochen verheilen muss
47 Jahre: Erweckung des Fûton-Elements
48 Jahre: Beginn der Fuuin-Ausbildung, Beginn der Jikuukan Ninjutsu-Ausbildung

49 Jahre: Gefährdung der Mission mit Hyuuga Yosuke und dessen Freispruch, Erweckung des Doton-Elements, RPG-Start



Story: Ein Nindo zeichnet das Leben aus, doch in Kuronos Fall hat sein Leben vielmehr sein Nindo gezeichnet. Er war nie ein Junge, der in Frieden und mit vielen Träumen groß geworden war. Vielmehr begann alles in elendigen Verhältnissen in einem kaum bekannten Dorf im Norden des Feuerreichs. Hätte sein Vater eine andere Frau gefunden, wäre er heute wahrscheinlich nur ein dummer Bauerntrampel, der den Mist von irgendwelchen Pferden aus dem Stall hievt. Oder wäre gar nicht mehr am Leben, weil er nichts über Verteidigung und Jutsus wüsste.

In Shimoyama war alles gefühlt hundert Jahre hinter den Standards der großen Shinobi-Dörfer. Die Leute heizten mit klassischen Kaminen, hatten gerade mal eine Toilette und ein knarziges Holzbett. Häuser aus Stein, die im Winter die Kälte nicht hineinließen, waren bereits Luxus. Aber wer nichts anderes kennt, der vermisst auch nichts anderes. Kurono war an all das gewöhnt, hatte keine großen Ansprüche und lernte, bescheiden zu sein. Seine größten Wünsche waren stets, dass seine Familie in Sicherheit und dass seine Mutter glücklich wäre. Er tat alles, um sie stolz zu sehen, indem er sich um Nemari kümmerte oder seinem Vater bei allem half, womit er Probleme hatte oder keine Zeit. Die Rothaarige las ihren Kindern gern Bücher vor, brachte ihnen wichtige Lektionen über das Teilen, über Respekt, Vorsicht und Nachsicht bei, während sie selbst allerdings die letzte Lektion gen Ende ihres Lebens bereute. Sie wurde von Wegelagerern hingerichtet, niemand konnte etwas tun und all dies geschah vor den Augen des kleinen Kurono.

Nach diesem schrecklichen Verlust isolierte er sich, hatte regelmäßig Eifersuchtsanfälle wegen seiner Schwester und verkrachte es sich auch immer wieder mit seinem Vater Hattori. Dieser Versuchte nun alleine seine Kinder zu erziehen. Zusätzlich musste er mit dem Verlust seiner geliebten Frau fertig werden. Er verfiel in dunkle Depressionen, aber mahnte sich immer wieder, es für seine Kinder durchzuhalten. Diese Zeit war alles andere als einfach. Kurono weinte sehr oft, war alleine und ließ niemanden an sich heran. Sein Vater entschloss sich dann, mit den Geschwistern nach Konoha zu gehen. Dort erhoffte er sich ein besseres Leben und vielleicht eine schönere, gemeinsame Zukunft. Der Schuss ging aber gehörig nach hinten los. Nemari hatte einen emotionalen Zusammenbruch, weil sie nur vor Augen hatte, dass Hattori sie von dem Grab ihrer Mutter getrennt hatte. Die Kleine hatte nichts mehr außer ihrer blassen Erinnerung und einige Andenken. Dieses Verhalten führte natürlich auch nicht dazu, dass sie sich mit ihrem Bruder besser verstand. Dieser ging den Weg eines Ninjas, welchem sie einige Zeit später folgte. Hattori verdingte sich, sobald er konnte, wieder in seinem alten Beruf als Pferdewirt. Wenigstens hatten die drei eine gemütliche, kleine Wohnung und mussten im Winter nicht mehr frieren und Angst haben, dass sie zu wenig zu essen hatten. Schon bald hatte alles reguläre Rahmenbedingungen und Kurono brachte es vom Akademisten über den Genin-Titel zum Chûnin-Titel. Er erweckte sein Element, worauf er sehr stolz war, und schloss einige Zeit später sogar einen Kuchiyose-Vertrag. Dort lernte er den Shishi Daikon kennen und liebte es, sich mit ihm in einem reinen Kräfteduell zu messen. Ohne Chakra fingen sie an Sumo-Ringer zu spielen oder er ritt auf Daikon weite Strecken durch den Wald. Es war der Beginn einer innigen Freundschaft.

Mit 17 Jahren entschloss Kurono sich schließlich, für ein einziges Mal nach Shimoyama zu gehen. Er tat dies ohne seinen Vater zu informieren und nahm auch seine Schwester nicht mit. Gerade, als er ein Wochenende frei hatte, beantragte er eine Urlaubsreise für außerhalb der Dorflinien. Nach Genehmigung machte er sich auf den Weg und suchte das Grab von Shariyoko auf. Es war längst verwittert, da sich niemand gekümmert hatte. Der Stein war voller Efeu, den Namen konnte man kaum lesen und die Erde war zugewachsen von Moos und kleineren Schlingpflanzen. Kurono verbrachte diese kurze Zeit voll schwerwiegender Trauer und besuchte sogar sein altes Familienhaus, das ein örtlicher Bauer als Lagerhaus erworben hatte. Nur von außen, als der Mann es einmal betrat, konnte er kistenweise Kartoffeln und Äpfel erkennen. Nichts mehr, was an seine Kindheit erinnerte. Selbst seine Nachbarn erkannten ihn nicht, doch darauf legte er keinen Wert. Noch einmal begab er sich zum Ort der Exekution und musste dort schließlich seinen Hass auf die Männer von damals hinunterkämpfen. Anschließend verkroch er sich in dem Haus, was er sich gemietet hatte, weinte die ganze Nacht für ein letztes Mal, das hatte er sich beim Namen seiner Mutter geschworen.

Die Folgezeit war von mehreren mittelschweren Einsätzen geprägt, die Kurono in den unterschiedlichsten Teams absolvierte. Er traf auf viele Feinde aus Mizu no Kuni, den vernichteten Ländern und sogar aus den eigenen Reihen, wobei es so weit kam, dass er schwer am Kopf verwundet wurde. Man hatte ihn sogar mit einem tiefen, langen Schnitt entlang des Schädels gefoltert, diese Narben besitzt er heute noch. Sie sind auch die auffälligsten, die er hat. Doch diese Anstrengungen brachten ihn auch dazu über sich hinauszuwachsen. Er lernte, dass er nicht aufgeben durfte und ging immer über seine Grenzen, sodass er diesen Peiniger von damals mit 18 Jahren eigenhändig umbrachte. Kurz darauf stieg er zum Tokubetsu Jônin auf und machte sich dadurch einen Namen, dass er sehr widerstandsfähig, zäh, aber auch entstellt war.

Allmählich kam es auch endlich zu schönen Dingen in seinem kläglichen Leben. Recht früh lernte er Iyona kennen, die einigen Wohlverdienenden eher bekannt war. Für Kurono war sie zu Beginn nur eine merkwürdige, nervige Stalkerin, die ihn unbedingt portraitieren wollte. Aus diesem Anhängsel wurde dann allerdings seine erste Freundin. Dann sogar seine Verlobte, und er lernte, Menschen nicht nach dem ersten Eindruck zu verteufeln. Was für eine wunderschöne Persönlichkeit sie hatte, zeigte sich erst, als er sein Äußeres hatte verewigen lassen. Die beiden heirateten und arbeiteten mitunter sogar zusammen. Mit Iyonas Hilfe deckte Kurono Kartellabsprachen in der Künstlerszene auf, die dazu geführt hatten, dass Kunden Wucherpreise für Billigkunst zahlten und Galeristen nach und nach pleitegingen.

Die nächsten zwei Jahre waren gesegnet durch die Geburt von Shirayuki, dem kleinen Rotschopf, und ihrer Cousine Atsuko, einer Hyuuga-Erbin. Zwei Welten prallten aufeinander durch die bodenständige, ehrgeizige Erziehung von Kurono und den traditionellen, verwöhnten Ansichten von Osachi, seinem Schwager. Jeder schien für sich sein Glück gefunden zu haben, sogar Nemari, die nun in einer reichen Familie jemanden hatte. Doch immer wieder stritten die Männer sich über die Mädchen und kapselten sich voneinander ab, während Nemari in der Mitte stand – zwischen Ehemann und Bruder.

Irgendwann kam es dann zu einer Mission, mit der Kurono sich bei seinen Kollegen einen Namen machte. Er vereitelte einen geplanten Giftanschlag am Hofe des Daimyôs. Niemand wusste, wen genau es treffen sollte, aber die Spürnasen von Kuronos Shishi-Vertrag und die Ninken seiner Inuzuka-Kollegen machten den Geruch eines stark ätzenden Wirkstoffs im Buffet aus, das eröffnet werden sollte. Die Eröffnung und das Vorkosten sollte der Daimyô-Familie dienen, sodass es sehr wohl mehrere gleichzeitig erwischt hätte, aber Kurono entschied sich als Leiter der Schutzpatrouille dazu, den Hausverwalter zu warnen, der wiederum seinem Herrn Bescheid gab. Das Essen wurde abgesagt, das komplette Küchenpersonal festgenommen und verhört, es gab aber keine vielsagenden Ergebnisse. Irgendwer musste das Essen in einem dunklen Augenblick vergiftet haben, aber man wusste nicht, wer. Die Leben der adligen Familie waren gerettet, was man Kurono mit der Ernennung zum Jônin verdankte. Allerdings erfolgte dann auf ihn ein Attentat von einer dunkelmaskierten Person. Es war ein stiller, einsamer Moment, den derjenige abgewartet hatte. In den Gemächern, wo die Patrouillen Schlaf halten durften, brach der Unbekannte ein und wollte Kurono die Kehle aufschlitzen. Dieser bemerkte den Eindringling allerdings, konnte den Schnitt geradeso ablenken und kassierte eine fette narbe auf der Wange. Mit einer Rauchbombe und vermutlich einem Raum-Zeit-Ninjutsu verschwand der Attentäter dann.

Das nächste Jahrzehnt seines Lebens war geprägt von vielen Missionen und Erfolgen, die ihn Wunden, Leid und Ehrgeiz kosteten. Oftmals hing Kiri mit den Geschehnissen zusammen, indem es immer wieder versuchte, die Familie des Daimyô zu beeinflussen oder gar direkt anzugreifen. Verrat, Betrug, niedere Gelüste und simple Morde lagen an der Tagesordnung und sorgten einerseits dafür, dass Kurono etwas abstumpfte – sowohl innerlich als auch äußerlich -, andererseits bewies er seine Loyalität und Verlässlichkeit mehr denn je. Der Hokage, der zur Zeit seinen Rang innehatte, wusste, dass er sich auf den rothaarigen Narbenkopf verlassen konnte. Er ließ Vorsicht walten, kannte die Menschen gut, selbst, wenn er sie zum ersten Mal sah, und zeigte, dass man niemandem einfach blind vertrauen durfte. Das kam am ehesten durch die vereitelten Anschläge aus den inneren Reihen zur Geltung, die natürlich besonders gefährlich dadurch waren, dass man bei den Zivilisten nicht den Eindruck entstehen lassen durfte, man hätte die Kontrolle über die Sicherheit verloren.

Doch kein Erfolg konnte Kurono je über seinen letzten Verlust hinwegtragen. Mit 41 Jahren, nachdem es einige Zeit zuvor bereits einen schrecklichen Feuerunfall mit Shirayuki und Atsuko gegeben hatte, besiegelte dieses Element den Tod von ihr und ihrer Mutter. Eigentlich hatte das rothaarige Mädchen Iyona und sich retten wollen, weil sie alleine im Wald in der Nähe von Konoha trainieren sollten. Shirayukis Opa trainierte sie bisweilen und hatte dieses eine Mal gesagt, dass er später käme. Durch einen wundersamen Zufall gerieten die Frauen dann in einen Hinterhalt. Die unbekannten Männer bekämpften Shirayuki und drohten ihr damit, ihre Mutter zu entführen und zu missbrauchen. Das ließ ihre Wut ins unermessliche steigen, doch als 18-jährige Chûnin hatte man gegen so viele erfahrene Kämpfer keine Chance. Shira ließ einen gewaltigen Feuertornado frei, der den Wald in einem mittleren Umkreis in Flammen aufgehen ließ. Dabei starben vier der Männer, zwei konnten sich retten und verschwinden. Iyona und Shirayuki verbrannten beide bei lebendigem Leib, nachdem sie von den Attentätern auch bereits mehrere Male verletzt worden waren.
Dieser Mammutverlust drehte das Licht in die hinterste Ecke von Kuronos Herz. Er verlor seine Lebenslust, verfiel in starke Depressionen und erlitt ein neues Trauma, das ihn bis heute prägt. Außerdem hatte er mit seinem Schwiegervater, dem er die Schuld an dem ganzen Mist gibt, während des Begräbnisses eine beschämende Auseinandersetzung, die er nie vergessen wird. Junichi hatte ihm damals einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben, dass Kurono angeblich das Schicksal seines Kindes besiegelt hatte.

Die letzten Jahre wandelte er eher als Schatten seiner selbst in den Reihen seiner Kollegen. Grundsätzlich erfüllt er seinen Dienst immer noch zuverlässig und sträubt sich auch gegen nichts, was man ihm aufträgt, doch Kurono hat sich wirklich so sehr verändert, dass die Leute begonnen haben, ihn Samusa zu nennen. Samusa, der vernarbte, kaltherzige Ninja. Der Hässliche. Der Grausame. Der Gefühllose. Derjenige, der immer nur Streit mit der Familie seiner Schwester hat, weil er sich um seine geliebte Nichte kümmern möchte. Das letzte, was ihm nach dem Verlust von Shira und Iyona noch am Herzen liegt.



» sonstiges

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BeitragThema: Re: [Jōnin] Sazama Kurono Sa März 18, 2017 2:52 pm

Sazama Kurono
Konoha Jōnin

Chakraaffinität: Raiton [Blitzelement]
Die Blitznatur Kaminari (雷) ist eines der fünf Grundelemente und wird Raiton (雷遁) genannt. Jutsu dieser Spalte haben mit der Elektrizität zu tun. Raiton steht über dem Doton und unter dem Fuuton. Das bedeutet, dass es stärker gegenüber Erdtechniken und schwächer gegenüber Windtechniken. Es ist ein effektives Element, das schocken und verbrennen kann.

Fûton [Windelement]
Die Windnatur Kaze (風) ist eines der fünf Grundelemente und wird Fūton (風遁) genannt. Jutsu dieser Spalte haben mit dem Wind zu tun. Fūton steht über dem Raiton und unter dem Katon. Das bedeutet, dass es stärker gegenüber Blitztechniken und schwächer gegenüber Feuertechniken. Seine Jutsu bauen auf Druck und Schnittwellen auf.

Doton [Erdelement]
Die Erdnatur Tsuchi (土) ist eines der fünf Grundelemente und wird Doton (土遁) genannt. Jutsu dieser Spalte haben mit der Erde, Schlamm und Felsen zu tun. Doton steht über dem Suiton und unter dem Raiton. Das bedeutet, dass es stärker gegenüber Wassertechniken und schwächer gegenüber Blitztechniken. Jutsu dieses Elements agieren mit roher Gewalt und dem Umformen ganzer Landstriche.

Kekkei Genkai/Hiden: -

Besonderheit:

Einhändige Fingerzeichen
Slots: 1
Frei verfügbar: Ja
Beschreibung: Man kann Fingerzeichen mit einer Hand schließen.

Ausbildung:

Kenjutsu: Kenjutsu werden oft als Unterklasse der Taijutsu gesehen und nie für wirklich voll genommen - doch die Kunst des Schwertes birgt viel mehr, als es auf dem ersten Blick zu sein scheint. Wer gelernt hat, den scharfen Stahl sicher und präzise zu führen, wird zu einer wahren Tötungsmaschine, der man nicht näherkommen sollte, als die Klinge reichen kann. Wahren Meistern genügt nur ein Schlag, um ihren Feinden verheerende Wunden zuzufügen.

Fuuinjutsu: Die Kunst der Fuuinjutsu ist eine anspruchsvolle und wichtige Kunst. Sie dreht sich rund um Siegel. Vor allem darum, Dinge zu versiegeln und zu entsiegeln. Aber es gibt auch einige Techniken, die Ähnlichkeit mit dem Jikuukan Ninjutsu haben, auch wenn dies nicht der Fall ist.

Jikuukan Ninjutsu: Die Kunst der Raum-Zeit-Manipulation hat alte Tradition. Bekannt ist diese Sparte vor allem durch das Kuchiyose no Jutsu, aber es gibt viele weitere Techniken, welche praktisch im Kampf sind. Hierzu gehören Beschwörungen, aber auch Techniken, mit denen man sich selbst teleportieren kann.


» Kampfstil

Kampfstil: Kuronos Kampfstil setzt sich zusammen aus einem Fokus aus Nahkampf mit Waffen und der geschickten Anwendung seines Raiton-Elementes. Er ist ein zügiger Kämpfer, der seinen Gegnern mit einer Kraft, Schnelligkeit, aber vor allem seiner Ausdauer ordentlich einheizt. Seine Taktik verfolgt das Ziel seinem Gegner keine Zeiträume zu lassen, um auf ihn richtig reagieren zu können oder um Jutsus mit langen Fingerzeichenketten wirken zu können. Er bedrängt seinen Feind, bis dieser nicht mehr kann, und schaltet ihn dann je nach Auftragslage aus oder macht ihn handlungsunfähig. Diese Taktik erfordert viel Geschick, Konzentration und Aufmerksamkeit, während Kurono natürlich den Fernkampf zu meiden versucht. Mit seinem Säbel kann er über weite Distanzen kaum etwas bewirken und da man ja das Klischee kennt, kann man Shuriken zwar werfen, aber in 70 Prozent der Fälle treffen sie eh nicht. Und selbst wenn, entscheiden Shuriken noch lange keinen Kampf für sich. In diesem Sinne ist Kurono schon immer ein Frontschwein gewesen, das sein Ziel direkt vor den Augen haben muss. Alles andere überlegt er sich drei Mal und arbeitet sich lieber einen Überraschungsmoment aus, als zu riskieren vielleicht nur von einem einzigen Pfeil außer Gefecht gesetzt zu werden, den er hätte kommen sehen müssen.

Ninjutsu: 3,5
Beherrschung: 4 | Wissen: 3
Genjutsu: 0,5
Beherrschung: 0 | Wissen: 1
Taijutsu: 3
Beherrschung: 3 | Wissen: 3
Kraft: 3,5
Körperkraft: 3 | Ausdauer: 4
Chakra: 3,5
Chakrapool: 4 | Chakrakontrolle: 3
Geschwindigkeit: 2,5
Laufgeschwindigkeit: 2 | Geschick: 3

Stärken und Schwächen

Stärke 1: Willenskraft [3|5]
Stärke 2: Widerstand [4|5]
Stärke 3: Menschenkenntnis [4|5]
Stärke 4: Instinkte [3|5]
Schwäche 1: Depressionen [4|5]
Schwäche 2: Trauma [3|5]

Stärken:
Name: Widerstand
Typ: kämpferische Stärke
Rang: [4|5]
Beschreibung: Manche Charaktere haben durch intensives Training oder rabiate Vorgeschichte einen sehr starken Widerstand entwickelt, was es ihnen einfacher macht vieles einzustecken und länger durchzuhalten. Diese Charaktere neigen aber auch dazu, sich selber ziemlich an ihre Grenzen zu treiben.

Stufe:
 

Name: Willenskraft
Typ: kämpferische Stärke
Rang: [3|5]
Beschreibung: Manche Charaktere haben einen sehr starken Willen und lassen sich von diesem auch nicht abbringen. Je nachdem wie stark dieser ausgeprägt ist, kann es sie sogar im Kampf dazu zwingen selbst am Ende ihrer Kräfte noch einmal aufzustehen und trotzdem zu versuchen weiter zu machen. Diese neigen dazu sich an die äußersten Grenzen ihrer Kräfte zu treiben.

Stufe:
 

Name: Waffenführung
Typ: kämpferische Stärke
Rang: 3
Zusatz: feste Stärke
Beschreibung: Manche Menschen perfektionieren ihren Umgang mit der Waffe und können diese somit leichter führen und das sogar mit beiden ihrer Hände. Sollte ihnen ein Arm ausgeschaltet werden, haben sie keinerlei Probleme bei ihrem Waffentalent auch den anderen dafür zu verwenden.

Name: Nahkampf
Typ: kämpferische Stärke
Rang: 3
Zusatz: feste Stärke
Beschreibung: Durch eine Spezialisierung ist es möglich sich einen Vorteil zu ergattern und im Nahkampf zu profitieren. Generell führen sie sich hier sicherer, agieren selbstsicherer und flüssiger, als irgendwo sonst.

Name: Menschenkenntnis
Typ: mentale Stärke
Rang: [4|5]
Konter: Bluffen, Charisma
Beschreibung: Jemand der sich gut mit Menschen auseinander setzen kann, kann diese durchaus auch als Stärke benannt werden. Menschen mit guten Menschenkenntnissen sind jene, die diese auch einfacher manipulieren können.

Name: Allgemeinwissen
Typ: mentale Stärke
Rang: 3
Zusatz: feste Stärke
Beschreibung: Jemand, der immer über alles im Bilde ist, weiß sich somit gut zurechtzufinden und kann die aktuelle Lage besser einschätzen und sich auch in feindlichen Territorien besser vorbereiten.

Name: Instinkte
Typ: mentale Stärke
Rang: [3|5]
Konter: Bluffen, Taktiker
Beschreibung: Manche brauchen keine Taktik, sondern rennen ohne große (oder eben mit) Worte in den Kampf. Sie agieren rein aus dem Gefühl und können auch generell Dinge nach "Gefühl" bestimmen, doch ist es nicht immer etwas, dass sie auf die sichere Seite bringt, denn Instinkte können auch trügen.

Name: Innerer Kompass
Typ: mentale Stärke
Rang: [3|5]
Beschreibung: Wer einen inneren Kompass besitzt, schafft es auch ohne Hilfsmittel stets die Orientierung zu behalten und selbst in unwegsamen Gelände, wie in einem dichten Wald oder in einem Labyrinth, lassen sich diese Menschen nicht beirren. Auch auf einer offenen, großen Fläche wie dem Meer zum Beispiel können diese Shinobi auch ohne Orientierungspunkte zurechtkommen.

Stufe:
 


Schwächen:
Name: Giftanfälligkeit
Typ: kämpferische Schwäche
Rang: [2|5]
Beschreibung: So wie es manche gibt, die eine gewisse Resistenz gegen Gifte bilden, gibt es auch jene, die nur eine sehr geringe darauf hinweisen und somit durch Gifte schneller ausgeschaltet werden als andere.

Stufe:
 

Name: Genjutsu-Unfähigkeit
Typ: kämpferische Schwäche
Rang: 5
Zusatz: feste Schwäche
Beschreibung: Manche Leute können kein Genjutsu anwenden, daher erleiden sie eine Einschränkung und können dies nicht ausbilden, dafür aber ihr Wissen dafür steigern.

Name: Verletzung der Vergangenheit
Typ: kämpferische Schwäche
Rang: [3|5]
Beschreibung: Vieles hinterlässt Narben oder gar mehr als das. Dies gilt als eine sehr gravierende Schwäche und wird daher auch aufgelistet. Die Effekte können je nach Narbe variieren.
Kurono verfügt über stark vernarbtes Gewebe am gesamten Kopf, teils im Gesicht und am Oberkörper. Es sind keine großflächigen, aber tiefe Narben von verschiedenen Waffenkämpfern aus der Vergangenheit. Die Haut hat sich zwar geschlossen, aber man sieht die Spuren, die zartrosa schimmern, sodass jeder sieht wie empfindlich er dort ist. Unmittelbare, physische Treffer lösen diesen Bereichen ziemliche Schmerzen aus, denen er dann irgendwie kompensieren muss.

Stufe:
 

Name: Fernkampf
Typ: kämpferische Schwäche
Rang: 3
Zusatz: Feste Schwäche
Beschreibung: Manche sind weder gut im Zielen, noch generell auf Distanz ausgelegt, was es ihnen schwerer macht sich in dieser Sparte zu behaupten. Fernkämpfern unterliegen sie auch.

Name: Schreckgestalt
Typ: mentale Schwäche
Rang: 3
Zusatz: Feste Schwäche
Beschreibung: Neben den hochangesehenen charismatischen Menschen gibt es auch jene, die von anderen entweder mit Angst oder Ekel angesehen werden, da sie eine eher abschreckende als anziehende Präsenz aufweisen.

Name: Unsensibilität
Typ: mentale Schwäche
Rang: 1
Zusatz: Feste Schwäche
Beschreibung: Jemand der nicht weiß wie man mit Menschen umgehen soll, kann durchaus in der ein oder anderen ebenso unangenehmen Situation verenden.

Name: Konstitutionelles Nindo (Prinzipientreue)
Typ: mentale Schwäche
Rang: [2|5]
Beschreibung: Das kontrastreiche Nindo von Kurono sorgt für einige Probleme bezüglich seiner Aktionen gegenüber Rangniedrigeren. Sein Nindo strebt die Wertschätzung von Negativerfahrungen an, die man nur in extremeren Fällen vermeiden sollte. Kurono beschützt Schüler und untergebene Kameraden nicht maßlos, sondern konfrontiert sie mit allerlei Lektionen und will, dass sie daraus lernen.
Dies bedeutet für ihn auch, dass er in Kauf nimmt, dass sie dabei verletzt werden. Er führt selbst keine Konsequenzen aktiv herbei, außer im Training mitunter. Der Punkt ist vielmehr das Unterlassen von Hilfeleistung, wo Kurono überzeugt ist, dass der Kamerad auch ohne seine Hilfe auskommt. So nötigt er Kameraden dazu, eine Lösung zu finden und selbstständiger zu handeln. Dies bringt ihm einen Ruf als gnadenloser Sensei ein und sorgt auch für Krach zwischen Chûnin und Genin und ihm. Vor allem diese wissen immer zu Beginn immer nicht, wann sie sich auf ihn verlassen können.

Name: Depressionen
Typ: mentale Schwäche
Rang: [4|5]
Beschreibung: Manche haben sehr schwere Situationen durchgemacht, die bis heute zu schweren Depressionen führen kann. Unter anderem kann das ganz unterschiedliche Wirkungen auf den Betroffenen haben.

Stufe:
 

Name: Trauma
Typ: mentale Schwäche
Rang: [3|5]
Zusatz Willenskraft kann den Effekt um seinen eigenen Wert ein Mal pro Szene senken
Beschreibung: Manche Menschen haben solche gravierende Ereignisse erlebt, dass wenn sie in ähnlichen Situationen sind oder beim Anblick gewisser Dinge Reaktionen aufweisen, die sie schwächen. (3 - Konfrontation führt zu leichter Panik mit Fehlerquote)
Kurono erlitt sein erstes großes Trauma, als er als kleiner Junge mitansehen musste wie seine Mutter in aller Öffentlichkeit von Wegelagerern hingerichtet wurde und niemand ihr geholfen hatte. Das zweite Trauma war der Verlust seiner Ehefrau und Tochter abseits von Konoha. An dem Abend des Geschehens hatte sein Kind die Mutter und sich selbst mit aller Macht beschützen wollen, wobei sie verstarben. Situationen, in denen mutige, junge Menschen für andere kompromisslos einstehen und dabei sogar Verletzungen oder den Tod in Kauf nehmen, lösen in Kurono Unsicherheit und Betäubung aus. Er verliert im gewissen Rahmen seine Rationalität, kann nicht mehr so klar denken und will unbedingt vermeiden, dass derjenige, der sich zur Heldentat verleiten lässt, nicht sein Leben riskiert.

Stufe:
 



» Ningu

8x Kunai (40 Ryo)
10x Shuriken (50 Ryo)
10x Makibishi (10 Ryo)
4x Kibakufuda (60 Ryo)
25 m Drahtseil (25 Ryo)
1x Makimono (20 Ryo)
2x Kemuri Dama (30 Ryo)
1x Hikari Dama (15 Ryo)


1x Kampfsäbel „Shira“ aus chakraleitendem Metall (150 Ryo)
Bei Shira handelt es sich um den chakraleitenden Säbel von Kurono. Er ist 70 cm lang, wiegt etwa 800 g und hat einen 20 cm langen Griff aus Mahagoniholz. Die Klinge ist auffällig geschwungen, läuft spitz zu und hat eine feine Vertiefung. Shira ist seine Hauptwaffe und erlaubt es ihm sowohl zügig und präzise als auch kraftvoll und unmittelbar zu agieren. Er kombiniert Shira gern mit seinem Primärelement, um den Nahkampf noch tödlicher werden zu lassen. Außerdem hat der Säbel einen enormen, ideellen Wert. Shira ist der Spitzname von Kuronos Tochter. Seine Waffe hat er ihr zu Ehren so getauft und sie hat ihn seitdem nicht im Stich gelassen.

» Jutsu

Ninjutsu
E-Rang

Bunshin no Jutsu
Rang: E
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Durch das Bunshin no Jutsu erschafft der Anwender einen oder mehrere Doppelgänger von sich. Bei einer Berührung lösen sie sich aber in einer Rauchwolke auf.

Kawarimi no Jutsu
Rang: E
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Diese Technik erlaubt es dem Shinobi mit einem beliebigen Objekt in der Umgebung seinen Platz zu tauschen, wenn das jeweilige Objekt nicht allzu groß oder klein ist, sondern sich in etwa in der Größe des Anwenders befindet. Auch zur Flucht und zur Irritation des Gegners ist diese Technik zu empfehlen. Zuvor muss der Gegenstand jedoch mit Chakra präpariert werden. Dies muss ingame auch ausgespielt werden.

Henge no Jutsu
Rang: E
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Nach dem Schließen der Fingerzeichen, kann der Anwender sich in die Erscheinung einer anderen Person verwandeln. Sogar ein Tier und ein Gegenstand sind möglich. Dabei wird jedoch nur die Erscheinung verändert. Wenn man sich also in Einen Felsen verwandelt, wird man nicht so hart wie einer. #anhaltend

Tobidôgu
Rang: E
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Gegenstände können in Schriftrollen verstaut werden. Tobidôgu macht dies möglich. Man muss dafür auf eine Schriftrolle die entsprechenden Zeichen schreiben und kann dann einen Gegenstand in sie versiegeln. Ebenso können sie wieder entsiegelt werden.

Nawanuke no Jutsu
Rang: E
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Diese Grundtechnik befreit den Anwender mit wenig Anstrengung aus einfachen, und mir mehr Anstrengung sogar aus komplexeren Fesseln. Dieses Jutsu erfordert, aufgrund des Ursprungs der Anwendung, keinen Einsatz von Fingerzeichen.

Jibaku Fuda: Kassei
Rang: E
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Der Shinobi konzentriert sein Chakra und ist somit dazu in der Lage, die Explosionstags aus einer gewissen Entfernung explodieren zu lassen. Je nach Konzentration und Anstrengung ist man dazu in der Lage, diese Technik aus weiten oder niedrigeren Distanzen einzusetzen.

Shikoku Fuuin
Typ: Unterstützend
Art: Ninjutsu|Fuuinjutsu
Rang: E
Beschreibung: Bei diesem Fuinjutsu sammelt der Anwender eine gewisse Menge Chakra in einem seiner Finger. Im Anschluss ist es dem Anwender möglich, mit dem betreffenden Finger Schriftzeichen in nahezu jede Oberfläche einzugravieren.

Ki Nobori no Shugyo
Rang: Fähigkeit
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Der Anwender kontrolliert sein Chakra so, dass er es an den Füßen sammelt und dadurch an steilen Flächen laufen kann. So kann er Wände hinauflaufen oder sogar an Decken.

Suimen Hokou no Gyo
Rang: Fähigkeit
Typ: Unterstützung
Beschreibung: Das Suimen Hokou no Gyo hat eine ähnliche Wirkungsweise wie der Kinbori. Es benötigt jedoch eine bessere Chakrakontrolle und erlaubt schließlich das Laufen auf dem Wasser.

Raiton: Ataeru no Jutsu
Rang: E
Typ: offensiv
Beschreibung: Der Anwender lädt Raitonchakra in seine Hände und kann diese bei Berührung entladen, so dass ein kleiner Elektroschock in den Körper des Zieles fährt. Dies kann vor allem medizinisch angewendet werden.

Raiton: Sōga [Selbsterfunden +]
Rang: E
Typ: unterstützend
Beschreibung: Der Anwender manifestiert an seinen Fingerspitzen feine Verlängerungen seiner Nägel aus Blitzen. Diese krallenartigen, etwas leuchtenden Erzeugungen dienen dazu, um empfindliche Oberfläche zu zerstören oder anzugreifen. So kann man zum Beispiel Kanji in die Rinde eines Baumes zeichnen, um ein Zeichen zu hinterlassen. Oder man öffnet mit einer Fingerspitze die Kleidung einer Person, falls man aus medizinischen Gründen schnell an Körper heran muss. Man kann mit diesen Raiton-Krallen ansonsten rote Striemen hinterlassen, wenn man ein Lebewesen oder einen Menschen kratzt. Diese Striemen bleiben für ein paar Stunden sichtbar, ehe sie verblassen. Der Effekt einer kurzen Verlängerung lässt sich auch auf Waffenspitzen übertragen, die Chakra leiten. Allerdings sind es kaum nennenswerte Zentimeter, die auch nicht weiter gefährlich sind, außer dass sie etwas brennen, wenn man davon erwischt wird.

Fuuton: Kyou Iki no Jutsu
Rang: E
Typ: unterstützend
Beschreibung: Bei diesem Jutsu kann der Anwender Luft in den Lungen komprimieren und somit länger den Atem anhalten als gewöhnlich. So kann man sich länger Unterwasser befinden und den Wirkungen von Bränden entgehen. #anhaltend

Doton: Tsuchi Choku no Jutsu
Rang: E
Typ: unterstützend
Beschreibung: Mit diesem Jutsu kann man Schlamm verhärten. Besonders praktisch ist dies bei schlammigen Untergründen, aus denen man Dank des Jutsu laufen kann.

Doton: Tezuma [Selbsterfunden +]
Rang: E
Typ: unterstützend
Beschreibung: Bei dieser Technik verändert man leicht die Oberfläche eines steinigen oder erdigen Untergrunds. Man kann zum Beispiel einen Fußabdruck förmlich herausschälen, um ihn sicherzustellen, oder man hinterlässt seinen Handabdruck oder Symbole als Spur für seine Kameraden. Die Silhouette von dem, was man sanft gegen die Oberfläche drückt, bleibt ziemlich detailliert erhalten, also ohne, dass etwas wegplatzt oder Risse entstehen.

D-Rang

Kai
Rang: D
Typ: unterstützend
Beschreibung: Kai ist ein Jutsu, welches Genjutsu beenden kann. Ein Genjutsu beeinflusst den eigenen Chakrafluss und mit Kai unterbricht man diesen kurz, so dass das Genjutsu abgeschüttelt wird. Man kann Kai auch auf andere anwenden. Dafür muss man den Betroffenen berühren. Ab einem Chakrakontrolle von 3 kann man Kai auch ohne Fingerzeichen wirken.
Um ein Genjutsu zu lösen, muss man es zunächst erst einmal erkennen. Ist dies erfolgt, kann das Genjutsu nur aufgelöst werden, wenn die eigene Chakrakontrolle äquivalent zum Rang des Genjutsu ist. Der Fairness halber kostet Kai so viel Chakra dem Genjutsurang entsprechend.
Die Sonderkonditionen bei Genjutsu spielen auch noch eine Rolle.

Shunshin no Jutsu
Rang: D
Typ: unterstützend
Beschreibung: Ein Reisejutsu, das nicht im Kampf eingesetzt werden kann. Man bringt seinen Körper dazu, auf maximaler Geschwindigkeit zu reisen, indem man sich selbst mit Chakra verstärkt. Dabei wird der Körper während der Reise mit einem anderen visuellen Effekt verschleiert. Konohanin reisen oft in einem Blätterschleier, Sunanin in einem Sandschleier und Kirinin in einem Nebelschleier.

Raiton: Sekoi Boruto No Jutsu
Rang: D
Typ: offensiv
Beschreibung: Der Anwender erschafft ein handballgroßes Geschoss. Es handelt sich dabei um eine Blitzkugel, welche beim Aufprall leichte Lähmungserscheinungen an der betroffenen Stelle bewirkt.

Tsubame no Shīru
Art: Unterstützend
Art: Ninjutsu|Fuuinjutsu
Rang: D
Beschreibung: Dieses Siegel wird dazu genutzt Nachrichten von einem Ort zum anderen zu bringen. Dazu werden zwei gleiche Siegel benötigt. Eines beim Empfänger und eines wird auf das Papier der Nachricht gezeichnet. Anschließend wird daraus ein Papierflieger gefaltet und in den Wind geworfen. Nun fliegt der Flieger von alleine zu dem anderen Siegel, als ob es immer in einem kräftigen Wind fliegen würde.

Fuuton: Furo-to no Jutsu
Rang: D
Typ: unterstützend
Beschreibung: Der Anwender sammelt Fuutonchakra an den Füßen und wird beim explosionsartigen Entladen in die Luft geschossen. Er kann mehrere Meter in die Höhe schießen und dort dieses Jutsu weitere Male anwenden, um weiter oder höher zu kommen. Jedoch schafft der Körper das Jutsu drei Mal hintereinander, ehe er sich seine Chakrabahnen erholen müssen.

C-Rang

Kuchiyose no Jutsu
Rang: C
Typ: unterstützend
Beschreibung: Ein Jutsu womit man in der Lage ist, einen vertrauten Geist zu rufen, sofern man mit einer Tierrasse einen Vertrag geschlossen hat, meistens einer, welcher mit Blut unterzeichnet wird. Sobald all diese Kriterien erfüllt wurden, kann man jederzeit und überall dieses Jutsu anwenden, um dieses Tier zu beschwören. Zunächst beißt man sich in den Finger, woraufhin dort Blut heraus strömt, formt einige Handzeichen und legt seine Hand auf den Boden, so dass sich dort dann ein Siegel bildet. Nachdem sich der Rauch gelichtet hat, steht das Tier, mit welchem man einen Pakt geschlossen hat, vor einem.

Raiton: Bindingu Rensa Raikou No Jutus
Rang: C
Typ: offensiv
Beschreibung: Der Anwender lässt Ketten aus Elektrizität entstehen, die er auf den Gegner schleudert, damit diese ihn umwickeln. Dies ist sehr schmerzhaft für den Getroffenen und sorgt für Verbrennungen.

Raiton: Chijō [Selbsterfunden +]
Rang: C
Typ: offensiv
Beschreibung: Der Anwender hält mit einer Hand oder beiden dem Gegner die Augen zu. Die Innenflächen müssen dabei auf den Augen liegen. Dann konzentriert er Raiton-Chakra dort und lässt dieses in einem kurzen Moment austreten. Es schädigt die Augen somit nicht nur durch Raiton selbst (Verbrennungen auf der Gesichtshaut), sondern auch durch die starke Helligkeit so nah vor den Augen, wobei der Gegner stark geblendet wird. Für 2 Posts sieht er sehr schlecht, die Augen schmerzen stark beim Blick ins Tageslicht und er muss sich wohl oder übel auf seine anderen Sinne verlassen.

B-Rang

Raiton: Gian
Rang: B
Typ: offensiv
Beschreibung: Der Anwender sammelt Raitonchakra in seinem Mund und feuert einen Blitzstrahl auf den Feind ab, welcher verheerende Folgen haben kann. Es ist ein sehr starker Angriff, der nur mit höherrangigen Jutsu abgewehrt werden kann.

Raiton: Chibashiri [Selbsterfunden +]
Rang: B
Typ: offensiv
Beschreibung: Bei Raiton: Chibashiri lädt der Anwender seine Hände mit Raiton-Chakra auf und schießt dieses in Form eines Strahls auf den Gegner. Nach einem Treffer kann der Anwender das Ende des Strahls mit vereinzelten Blitzen versehen, welche sich auf den Körper des Feindes legen und ihn nach unten drücken, um ihn am Boden zu fesseln. Es schadet der Zielperson nicht, wenn sie sich nicht gegen das Raiton wehrt, welches ihn als Blitzschlinge in dem Fall fokussiert. Der Anwender muss den Strahl dann aber aufrechterhalten. #anhaltend

A-Rang

Raiton: Satsuriku [Selbsterfunden]
Rang: A
Typ: offensiv
Beschreibung: Der Anwender stößt bei dieser Attacke eine ungeheure Menge an Raiton-Chakra mit seinen Händen aus, um dieses in einer großflächigen Blitzwelle zu verteilen. Er stößt die Welle fächerartig von sich aus, sodass alles vor ihm davon erfasst wird, schwersten Verbrennungen unterliegt und lebensbedrohlich mit der Energie geschockt wird. Nicht selten ist die Folge auch einfach pure Zerstörung, weil Wälder dadurch Feuer fangen. Steine oder ähnlich feste Dinge implodieren durch die Macht der Blitzwelle und können eine zusätzliche Gefahr darstellen, wenn sie umherfliegen. Die Welle erstreckt sich auf ca. 20 Meter.

S-Rang



Kenjutsu
E-Rang

Kenjutsu no Gaku
Typ: Wissen
Rang: -
Beschreibung: Dies ist im Grunde kein Jutsu. Es ist ein bloßes Wissen über die Beschaffenheit von Waffen. Ihr Nutzen. Ihre Stärke. Ihr Aufbau. Besonders, wie man sie führt oder am besten auch führen sollte. Zum Punkt Aufbau lässt sich sagen, dass man in der Lage ist, kleinere Modifikationen an der Waffe vorzunehmen, die den Rahmen eines “normalen” Shinobi nicht übersteigen. Auch lassen sich kleinere Mängel dadurch beheben.

Iaido
Art: Kenjutsustil
Typ: Offensiv/Defensiv
Rang: -
Voraussetzung:  Schwert
Beschreibung: Das Iaido ist ein eleganter Schwertstil, bei dem der Anwender mit einer kontrollierten Bewegung das Schwert aus der Scheide zieht, dabei fließend den Gegner angreift, dann mit einer ruckartigen Bewegung das Blut des Gegners vom Schwert entfernt und es schließlich wieder in die Scheide steckt.
Die Wucht und Schnelligkeit solcher Attacken sind stärker als die, die man schon mit gezogenen Schwert ausführt. Man zieht und schlägt so schnell mit seinem Schwert zu, dass man sogar das Formen von Fingerzeichen verhindert.


D-Rang

Kyodo
Typ: unterstützend
Rang: D
Beschreibung: Hierbei verstärkt man eine Waffe in ihrer Stabilität. Chakra wird hinein geleitet. Die Wirkung, die dabei erzielt wird, ist, dass das Chakra eine höhere Härte der Waffe hervorruft und somit verhindert, dass stärkere Angriffe sie zerstören. Jedoch kostet dies ständig Chakra und man muss drauf achten, dass es sich wirklich lohnt dieses Jutsu dauerhaft anzuwenden. Fingerzeichen sind nicht von Nöten, da es sich um eine schlichte Bewegung des Chakras handelt, wie sie auch bei Taijutsu vorkommt.

Tenkai
Typ: offensiv/unterstützend
Rang: D
Beschreibung: Tenkai kann offensiv aber auch defensiv genutzt werden. Man beginnt sich schnell zu drehen, um so entweder mehrere Gegner anzugreifen oder auch um Angriffe in Form von Fluggeschossen abzuwehren. Durch Chakra können die Effekte verstärkt werden.

Raiton: Eiri [Selbsterfunden +]
Typ: offensiv / unterstützend
Rang: D
Beschreibung: Dieses Jutsu lässt sich mit Kyodo vergleichen. Doch hier wird nicht das Metall verhärtet, sondern durchladen. Dies macht sich durch eine blau flimmernde Ummantelung der Klinge deutlich. Die Schwere von Verbrennung entspricht der Berührung einer erhitzten Herdplatte und das Paralysegefühl bei einem Treffer hält 1 Post lang an und flaut im 2. Post ab.

Tabakari
Typ: D
Rang: unterstützend
Beschreibung: Dieses Jutsu dient der Fehlleitung des Gegners. Es ist das simple Antäuschen eines Angriffes, der dann im letzten Moment gestoppt und in einem anderen umgewandelt wird. Dabei sucht man zumeist nach Fehlern in der Deckung des Feindes. Man kann auch Chakra verwenden, um schnell Bewegungen abrupt abzubrechen.

Kega o saseru
Typ: offensiv
Rang: D
Beschreibung: Ein Angriff der auf die Arme oder Beine abzielt, um den Gegner dort Verletzungen zuzufügen, die ihn im Kampf merkbar behindern.

C-Rang

Hageshii Tsuki
Typ: offensiv
Rang: C
Beschreibung: Dies ist ein einfacher Schwerthieb, der mit Chakra verstärkt wird, damit die Wucht steigt. Dabei leitet man Chakra in seine Arme, um Geschwindigkeit und Stärke zu steigern. Besonders praktisch ist es, diese Technik zu verwenden, wenn man vor einem Gegner steht und ihm mit einer unerwarteten Stärke überraschen will, oder um einen Angriff auch zurückzuschlagen.

Shokuhatsu [Selbsterfunden]
Typ: offensiv
Rang: C
Beschreibung: Der Anwender leitet Raiton-Chakra in seine Waffe und lässt bei einem Aufprall mit einer gegnerischen Waffe oder einem Körper Blitze entstehen, die auf den Gegner überspringen. Sie sind stets auf den Oberkörper und die Schultern fixiert, um diese Areale zu lähmen und Waffenkämpfer beim Führen ihrer Waffe zu beeinträchtigen. Außerdem kommt es zu mittelschweren Verbrennungen des Gegners. Die Lähmung hält 2 Posts an.

B-Rang

Kyodai Soshō [Selbsterfunden]
Rang: B
Typ: offensiv
Beschreibung: Der Anwender rammt bei der Technik dem Gegner seine chakraleitende Waffe in den Leib und entlädt eine höhere Menge Raiton-Chakra, um den Körper mit Blitzen zu schocken. Infolgedessen haben Gegner mittelschwere Verbrennungen und eine entsprechende Stichwunde.

A-Rang

S-Rang



Taijutsu
E-Rang

D-Rang

Dai Hiyaku
Typ: Unterstützend
Rang: D
Beschreibung: Hierbei konzentriert der Anwender Chakra in seine Sprungmuskulatur. Die daraus resultierende Folge ist, dass der Anwender nun 5 mal höher springen kann als gewöhnlich.

C-Rang

Iwa Shadan
Typ: Offensiv
Rang: C
Beschreibung: Hierbei konzentriert der Anwender Chakra in seine Gliedmaßen, welche dadurch so hart wie Stein werden. Somit ist der Anwender in der Lage, Gestein zu zertrümmern, was auf Menschen bei einem Treffer wohl offensichtliche Auswirkungen hat.

B-Rang

A-Rang

S-Rang

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BeitragThema: Re: [Jōnin] Sazama Kurono Sa März 18, 2017 2:52 pm

Shishi Ichizoku
Ehre wem Ehre gebührt

Familiengröße: Die Familie der Shishi beschränkt sich auf einige hunderte Exemplare. Im Grunde ist die Spezies wohl als bedroht zu werden, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es nie sonderlich viele Shishi gegeben hat, ist diese Anzahl völlig normal. Über die zweitausend Tiere sind sie nie hinausgewachsen und sind seitdem, zeitlichen Schwankungen unterliegend, konstant auf dem heutigen Niveau geblieben. Es gibt Elternpaare, die immer zusammenbleiben, und dann deren Nachwuchs, die sich auch wieder Partnerinnen suchen, um ihre jeweiligen Linien fortzusetzen. Die Familien der Shishi unterteilen sich in uralte Namen, die sie selbst ihrem Vertragspartner nicht verraten. Jede Linie hat ihre eigene Geschichte im Reich der Wächterlöwen, über die sie äußerst stolz und erhaben sind.
Lebensraum: Diese mystischen Wesen stammen eigentlich aus den unterschiedlichsten Arealen der Welt. Zuerst waren sie in den Subtropen beheimatet und waren dort gekrönte Jäger aufgrund ihrer enormen Beißkraft und ihren geschärften Sinnen. Dann entstanden Genpoole in kälteren Regionen, die auch wesentlich flauschigere Shishi entstanden ließen. Diese waren auch weitaus schlanker und agiler, da sie sich in der felsigen, kalten Umgebung zügig zurechtfinden mussten, um zu überleben. Aus dieser Existenz heraus stießen die Shishi irgendwann mit den Menschen zusammen. Es begann alles in einem heute längst nicht mehr existierenden Urwald, in dem die Menschen einen Tempel bauten, um ihre Götter anzubeten. Dabei drangen sie so tief ins Grün hervor, dass sie das Territorium einer Shishi-Familie betraten. Diese tolerierten den Eindringling zunächst und beobachteten das Bauvorhaben eine Weile, bis das Alphamännchen schließlich den Mönchen gegenübertrat. Dies war die erste Begegnung, die dazu führte, dass dieses Männchen einen Pakt mit den Mönchen einging. Es erklärte sich zu deren Wächter des Tempels und Hüter ihres Glaubens, während die Mönche versprachen die Shishi zu ehren, ihnen ihre Wünsche zu erfüllen und ihr Territorium nicht weiter zu betreten. Daraus baute sich eine Struktur von Kuchiyose-Verträgen auf, die die Shishi immer präsenter machte. Heutzutage kennt man sie in Form von wunderschön gearbeiteten Wächterstatuen an allen möglichen Kirchen und Tempeln der Menschen. Sie strecken stolz ihre Brust empor und beobachten jeden, der heiligen Boden betritt. Somit gibt es die Shishi, die gemäß ihrem Vertrag oder ihrem Clanversprechen über verrottete Tempel wachen, und die Shishi, die in freier Wildbahn auf hohen Bergen voll Schnee und Eis leben – oder eben in tiefen, dicht bewachsenen Dschungeln voller giftiger Pflanzen und Tiere.
Vertrag: Der Vertrag mit einem Wächterlöwen kann man nur schließen, wenn man einen von ihnen bewachten Tempel aufsucht. Dort muss man eine kleine Prüfung bestehen, um den Shishi, der dort wacht, hervorzulocken. Die Aufgabe besteht darin, eine große Menge des eigenen Chakras an die richtige Statue freizugeben, die entweder am Eingang steht oder irgendwo im Gebäude. Man muss sich alle Statuen genau ansehen, damit man die richtige auswählt. Ansonsten gibt man sein Chakra umsonst frei. Während dieses Rituals absorbiert nämlich der Shishi mit dem Ensō auf seiner Stirn das Chakra, um sich aus seinem steinernen Gefängnis zu befreien. Dieses Zeichen wertet er als Symbol der Weisheit und Geduld, sodass demjenigen, der ihn erweckt, die Ehre einer Audienz zusteht. Wenn man die Belange mit den Shishi ausgetauscht hat, steht einem oft frei, einen Kuchiyose-Vertrag mit seinem Clan einzugehen. Man hat nach Vertragsschluss nur Zugriff auf die Verwandten des jeweiligen Wächterlöwen, da die Verträge generationsgebunden sind. Je nach Aufstieg schließen sich dann immer stärkere Verwandte des auserwählten Shishi an, während mitunter andere aufsteigen und durch Jüngere Familienmitglieder ersetzt werden.
Rangstruktur: Die Shishi pflegen eine sehr archaische Rangstruktur, die unübersehbar an den Männchen orientiert ist. Die Familien sind nach ihrem Blut und Ursprung unterteilt, sodass es zahlreiche Clans innerhalb dieser Spezies gibt. Die Weibchen werden von jeglichem Kontakt mit Menschen ausgeschlossen und sind auch keinesfalls Teil eines Vertrages, da ihre Aufgabe in der Obhut und Pflege der Familie besteht. Sie sind zwar in ihrer Kraft auch nicht zu unterschätzen, aber sie ziehen in erster Linie ihre Jungen groß und kümmern sich um alles, was die Clans anbelangt.
Die Männchen wiederum sind die führenden, militanten Persönlichkeiten. Je nach Blutslinie gibt es ein Alpha-Männchen, dem alle anderen unterstehen. Dessen Alpha-Weibchen unterstehen dann sogar die Männchen anderer Familien. Die Männchen haben die Aufgabe für den Schutz der Shishi zu sorgen, den Kontakt mit den Menschen zu verwalten und Teil ihrer Kuchiyose-Verträge zu werden. Außerdem fungieren sie natürlich als Lehrer für ihren Nachwuchs, was Kampftechniken angeht.
Innerhalb des Vertrages ist die Struktur dann wiederum so geregelt, dass die Männchen sich entsprechend ihrer Stärke und Größe unterstehen. Das schwächste Männchen ist oft auch das Jüngste und hat viel von den anderen zu lernen. Die mittleren sind vergleichbar mit jungen Männern, die ihre Prüfungen abgeschlossen haben und in den offiziellen Dienst eingetreten sind oder schon einige Jahre tätig waren. Die starken Männchen unterstehen dafür nur dem Alpha-Männchen, worauf Kurono selbst keinen Zugriff hat, da dies eine äußerst seltene Ehre ist. Somit ist im Kuchiyose-Vertrag selbst das stärkste Männchen das führende Männchen, das für alle anderen entscheiden kann, wenn es Entscheidungen gibt, die alle betreffen.
Charakteristika: Charakteristisch für die Shishi ist ihr animalisches Äußeres, das auf eine anmutige Persönlichkeit schließen lässt. Diese Kuchiyose sind stets sehr eigenständig, haben mitunter ihren Dickkopf und ordnen sich niemandem unter. Ebenso wild ist ihr Aussehen, das alle möglichen Farben beinhalten kann sowie diverse Verzierungen und Variationen von Übergängen. Am signifikantesten sind mitunter die Dekorelemente der einzelnen Tiere. Manche tragen Halsbänder als Schmuck mit bunten Farben oder gar Glöckchen als Anhängsel.
Am wichtigsten ist allerdings das sogenannte Ensō, welches man bei den meisten Tieren auf der Stirn findet. Diese, von Menschen meist als Edelstein wahrgenommenen, Ausbuchtungen bestehen aus harten Mineralien, die meist die Färbung des Tieres annehmen. Die Ensō verfügen über einen bedeutsamen Chakra-Knotenpunkt, den andere Lebewesen nicht haben. In diesem Knotenpunkt können Shishi Chakra absorbieren, welches bei Berührung freigesetzt wurde. Dadurch transferieren sie sich selbst auch von Stein in ihre echte Daseinsform, um einen Vertragspartner auszuerwählen. Nach regelmäßigen Abständen endet dieser Zustand allerdings auch von selbst, da das Ensō bei Aktivierung der Umwandlung das Chakra des Shishi kontinuierlich verbraucht. So wandeln die Tiere sich spätestens nach sechs Tagen in ihre echte Daseinsform um, wenn sie an dem Tempel ihres Ursprungs Wache halten. An anderen Orten funktioniert dies maximal für zwei Tage. Manchmal kommt es außerdem vor, dass man das Ensō nicht sieht. Dies passiert bei Exemplaren mit besonders voluminösen Mähnen, sodass ihr Ensō einfach unter dem ganzen Fell zu finden wäre.
Da an die Shishi eine Mischform aus Hunden und Löwen sind, entspricht ihr Geruchssinn auch halbwegs dem dieser Gattung. Sie können nicht so weit riechen wie Ninken, sind aber über einen mittleren Umkreis von bis zu 500 m in der Lage frische Spuren zu verfolgen. Sind die Gerüche älter als ein paar Stunden, können sie sie schon fast nicht mehr riechen.
Die Beißkraft steigt außerdem proportional zur Größe jeden Shishis. Zwischen die Zähne sollte man bei keinem kommen. Die kleinen Exemplare können böse Fleischwunden reißen, vergleichbar mit Wölfen, die größeren Tiere scheuen sogar nicht davor zurück ihr Gebiss zu nutzen, um einfach zu zerbeißen, was sich ihnen in den Weg stellt. Sei es ein Felsen, eine Reihe von Bäumen oder sogar eine Häuserecke. Falls dort etwas sitzt, was sie haben wollen, ist im Grunde nichts sicher. Solch ein Biss zerstört instant jegliche Knochen, die sich zwischen den Zähnen befinden.

Gebunden an: Sazama Kurono


» Familienmitglieder


E-Rang

Name: Baishin
Alter: 12 Jahre
Größe: 1,10 m | 86 kg
Familienposition: Niedrigste | Jungtier im Flegelalter
Beschreibung: Ein komplett von orangenem Fell überzogener Körper mit einer Kopfhöhe von etwa einem Meter und zehn Zentimetern. Genau entsprechend der Größe der bekannten Wächterstatuen ist dieses Exemplar zum Leben erwacht. Der Kleine wiegt etwa 86 Kilogramm ohne seine Accessoires mit einzurechnen. Baishin verfügt über dunkelbraune Krallen und seine Mähne sowie sein Schweif verlaufen von einem satten, hellen Orange in ein dunkleres. Zusätzlich ist beides gelockt und damit sehr charakteristisch. Er hat ein klassisches Raubtiergebiss mit vier etwa gleichlangen Reißzähnen, wobei die aus der oberen Reihe dicker sind. Seine Augen sind stechend rot und wirken oft frech und verspielt. Kurz unterhalb der Mähne befindet sich auf der Stirn sein Ensō, das ebenfalls rot ist. Ansonsten trägt er ein Halsband aus Bronze, dessen Vorderseite mit einem brüllenden Shishi verziert ist.

Oftmals zeichnet sich Baishins Charakter durch fehlende Manieren und Plumpheit aus. Er benimmt sich, wie er selbst manchmal sagt, wie eine betrunkene Schlange. Er sei eigentlich sehr elegant, aber habe immer wieder den Drang im Mittelpunkt zu stehen. Dafür könne er rein gar nichts. Dafür sieht man, dass er es sichtlich genießt, wenn er andere ärgern und nerven kann. Sei es durch billige Flachwitze, nachgeahmte Anmachsprüche gegenüber Frauen, das Verspotten von Fähigkeiten oder das Betonen der eigenen Wichtigkeit. Man kann so ziemlich alles von ihm erwarten, um irgendwie eine Geduldsprobe bestehen zu müssen. Im Grunde misst er sich gerne mit den Wesen um sich herum, auf eine ungefährliche Art, weil er im Vergleich zu seinen Brüdern ein geringeres Fähigkeitsniveau aufweist. Das ist auch sein wunder Punkt, auf den er absolut nicht gern angesprochen wird.
Stellt irgendwer fest, dass er nicht so viel kann, ist er schnell eingeschnappt und zickig. Es kommt sogar vor, dass er einfach wieder in das Shishi-Reich verschwindet, wenn man es übertreibt. Von diesen Eigenschaften aber abgesehen, ist er eine treue und hilfsbereite Seele. Er würde niemanden im Stich lassen, wenn er große Verantwortung zu tragen hat. Alles, was in seiner Macht steht, führt er aus, weiß sich aber auch am Riemen zu reißen, damit er an keine Aufgaben bekommt, die ihm gefährlich werden könnten.
Ab und an ist Baishin aber auch gern einfach nur faul. Ist die Situation ganz entspannt und er wird so gerufen, zum Beispiel für Kurierdienste oder Ähnliches, dann sonnt er sich gerne mal, pennt eine lange Runde oder trottet, anstatt sich zu beeilen. Genau deswegen erhält er gerade solche Aufgaben sehr selten. Obgleich er eigentlich verlässlich ist.

Spezialisierung: -
Attributpunkte: 6
Spoiler:
 

Jutsu:

Spoiler:
 



D-Rang

Name: Akkon
Alter: 24 Jahre
Größe: 1,70 m | 188 kg
Familienposition: Zweitniedrigste | Jungtier in der Adoleszenz
Beschreibung: Akkon besticht in erster Linie durch seine schiere Muskelmasse. Er ist mit dem Kopf etwa 1,70 Meter groß und wiegt 188 Kilogramm. Im Vergleich zu Baishin hat er sehr kurzes Fell am Körper, das beige bis lehmfarben ist. Seine Pranken sind deutlich ausgebildet und haben riesige Krallen. An seinen Vorderbeinen befindet sich so etwas wie Körperschmuck, das eine dunklere Lehmfarbe besitzt und sich als vier übereinander gereihte Flügel erkennen lässt, sie haben aber keinerlei Nutzen. An den Hinterbeinen befindet sich rotes, langes Fell. Der Schweif hat einen lehmfarbenen Ansatz unter dem das rote eigentliche Fell voluminös hervorkommt. Sein Kopf hat das klassische Aussehen eines Shishi. Er wirkt aggressiv und verzerrt, da er fast immer die Zähne fletscht. Die Augen sind rubinfarben genau wie das Ensō auf seiner Stirn. Durch einen dunklen Absatz gekennzeichnet hat er so etwas wie Augenbrauen, die Mähne hat einen gekringelten Ansatz, unter dem dann die rote Mähne hervorkommt.

Eine zu Fleisch gewordene Wächterstatue. Was andere an Tempeln oder Kirchen aufbauen, um ihre heiligen Orte symbolisch schützen zu lassen, findet sich in Akkon in reinster Form wieder. Seine Persönlichkeit ist geprägt von dem Verhalten eines Alpha-Männchens, das um jeden Preis alles beschützen will, was ihm etwas bedeutet oder wo er die Pflicht dazu hat. Wobei er natürlich kein echtes Alphatier ist. Er lässt sich nicht von Nichtigkeiten beeinflussen oder träumt in der Weltgeschichte herum, sondern kennt seinen Platz und ist stets auf Kampf gemünzt. Er verteidigt, wer sich zurückziehen muss, und greift an, was man ihm befielt. Im Grunde handelt es sich um einen domestizierten Wachhund, mit dem man allerdings flexibel kommunizieren kann. Akkon ist extrem loyal und ergeben, gleichsam höflich und respektvoll, was man bei seinem gereizten Gesichtsausdruck nicht vermuten würde. Die meisten Menschen behandelt er mit einer gewissen Demut oder betrachtet sie einfach als Verbündete, wenn es keine Feinde sind. Er hat die Etikette der Menschen zu beherrschen gelernt, begrüßt stets und verabschiedet sich immer, erkundigt sich nach jedem und ist auch durchaus fürsorglich, wenn er sich um Jüngere kümmern soll. Ansonsten, was sein hauptsächliches Gebiet ist, ist die körperliche Offensive gegen seine Feinde, die er über jegliches Blut hinaus verfolgt. Im Gegensatz zu Baishin jammert er nicht herum, dass er nicht so tolle Fähigkeiten hat wie seine Cousins.

Spezialisierung: -
Attributpunkte: 10
Spoiler:
 

Jutsu:
Spoiler:
 



C-Rang

Name: Nukui
Alter: 41 Jahre
Größe: 1,90 m | 182 kg
Familienposition: Mittlere | Erwachsener
Beschreibung: Er mutet von allen am ehesten einem Löwen an, da er weitaus am wenigsten kantige oder gar grantige Züge hat. Nukui wirkt sehr elegant und besonnen. Seine Gestalt zeichnet sich durch weiße und cremefarbige Farbverläufe aus sowie markante braune Musterungen. Seine Krallen sind hellbraun mit einem Schuss Rot, die Tatzen weiß und gehen über die Vorderbeine in creme über und an den Hinterbeinen in rotbräunliches Fell mit braunen bis rötlichen Streifen. Vorne hat er sehr zarte, blasse, hellbraune Streifen. Schweif und Mähne sind sehr dicht und leicht gewellt. Der Schweif beginnt creme und endet in weiß, während die Mähen ausschließlich creme ist. Die beiden Hörner hinter den Ohren haben einen kurzen, aber intensiven Farbverlauf von rötlichbraun über creme bis zu den weißen Spitzen. Er hat dicke, lange Reißzähne, die scharf aneinander vorbei gleiten, wenn er den Kiefer bewegt. An der Nase befinden sich lange Fellsträhnen, die fast wie der Bart eines alten Mönchs wirken. Seine Augen sind gelb und über sein Gesicht zieht sich eine Musterung mit besagter Farbe. Die Größe beträgt bis zum Kopf 1,90 Meter und er wiegt um die 182 Kilogramm. Nukuis Ensō versteckt sich außerdem unterhalb seiner prachtvollen Mähne, sodass die Berührung dessen schon ein großer Zufall ist. Die Oberfläche ist strahlend weiß.

Nukui lässt sich als ruhigere Version von Akkon beschreiben, aber mit mindestens demselben Pflichtbewusstsein und derselben Loyalität. Er mutet ebenfalls wie ein Alpha-Männchen an, zeichnet sich aber wesentlich mehr durch seinen Intellekt und seinen großherzigen Charakter aus. Letzteres liegt mitunter auch daran, dass Nukui im Vergleich zu anderen Shishi dieses Vertrages in seinem Kuchiyose-Reich bereits Nachkommen gezeugt und erzogen hat. Sein Verstand gleicht dem eines verantwortungsbewussten Vaters, der das Beste für jedermann will. Die Zeiten, in denen er überaus aggressiv und kurz angebunden war, sind lange vorüber, sodass er ein wesentlich angenehmerer Zeitgenosse als Baishin ist. Nukui kann sich sichtlich am Riemen reißen, verneigt sich demütig vor Menschen, die er nicht kennt, spricht sich mit seinen Partnern immer ab und ist mitunter auch als seelischer Balsam zu gebrauchen. Ein Menschenkind könnte sich wahrscheinlich klischeehaft an ihn kuscheln und von seinen Ängsten erzählen, die er ihm versuchen würde zu nehmen. Somit ist er gesegnet mit einem scharfen Verstand, innerer Ruhe und stellt einen verlässlichen, strategischen Verbündeten dar.

Spezialisierung: Raiton-Techniken
Attributpunkte: 14
Spoiler:
 

Jutsu:
Spoiler:
 



B-Rang

Name: Daikon
Alter: 52 Jahre
Größe: 2,80 m | 320 kg
Familienposition: Zweithöchste | Tempelwächter +  Vertragsurheber
Beschreibung: Man erkennt die Oberklasse oft durch steigende Größe und Daikon ist mit seiner Kopfhöhe von 2,80 Meter sicher kein reguläres Pferd mehr. Er wiegt 320 Kilogramm und hat dies ähnlich wie Akkon in Muskeln verpackt. Daikons Fellfarbe ist goldbraun mit verschiedenen Nuancen. Am dunkelsten sind die Ohren und das Fell am Kinn sowie die Vorderläufe. Die Krallen sind schwarz. Sein Ensō trägt er in zitronengelber Farbe an derselben Stelle wie Baishin und Akkon. Zusätzlich hat er ein Halsband, das farblich einem Saphir gleicht. Es sind feine Musterungen zu erkennen, es hat Dekor wie Goldglocken und azurfarbene Fellbüschel. Verborgen wird es meistens durch die orange, gewellte Mähne. Der Schweif beginnt orange, endet aber in Gelbtönen. Auffällig sind mitunter die Maserungen in seinem Fell, die er hauptsächlich an den Beinen, aber auch am Gesäß at. Sie ähneln Flügeln, wenngleich sie rein dekorativ sein.

Dieser Shishi besticht durchaus noch mit seinem jugendlichen Charme. Mitunter erkennt man eine Selbstkontrolle wie bei Nukui, die aber nicht mit seelischer Ruhe vergleichbar ist, sondern mehr mit kämpferischer Disziplin. Daikon ist ein lebensfrohes Wesen, das sich gern Herausforderungen stellt. Er ermutigt andere zu lächeln und versucht immer ein bisschen witzig zu sein, allerdings nicht aufdringlich wie Baishin. Glücklicherweise ist er in seinem Verhalten recht wandelbar, da auch sein Gemüt eher dem eines jungen Mannes entspricht. Wenn er zuhören soll, kann er schweigen und verstehen, wenn er angreifen soll, kann er richtig aufdrehen oder ohne große Show versuchen eine Flucht einzuleiten, ist wer traurig, übernimmt er dies und zeigt Verständnis. Sozial gesehen ist er unheimlich geduldig und verfügt über viel Empathie, hat aber eben seine eigene, aufgekratzte Note dabei. Loyal ergeben ist er ohnehin und tut alles für seinen Vertragspartner. Ehre ist ihm im Kampf erstaunlicherweise nicht so wichtig. Wenn es sein muss, wendet er auch dreckige Tricks an, verspottet seine Gegner, um sie zu reizen oder zieht die Pfote durch den Dreck, damit eine fette Staubwolke aufkommt. Er ist ein guter Verbündeter, aber eben nur für seine Partner.
Abseits dieser gesellschaftsfähigen Fassade versteckt Daikon aber seine Sorgen gegenüber Kurono. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft, da Daikon der Shishi ist, mit dem Kurono in seiner Jugend den Vertrag geschlossen hat. Ihm gegenüber zeigt sich mitunter eine weitaus reifere Fassade, die von Weisheit und Verständnis geprägt ist. Immer mal versucht der Shishi Kurono etwas Freude zu bereiten, weiß aber nie so wirklich, ob es ankommt oder wo die Grenze erreicht ist. Man spürt grundsätzlich Wehmut in Daikons Herz, dass die Freundschaft durch Kuronos Verluste einen so komischen Beigeschmack bekommen hat.

Spezialisierung: Katon-Techniken
Attributpunkte: 17
Spoiler:
 

Jutsu:
Spoiler:
 



A-Rang

Name: Inuarashi
Alter: 69 Jahre
Größe: 6,40 m | 760 kg
Familienposition: Höchste | Ältester der eigenen Generation (Letzte Position vor einem Alpha-Männchen als Oberhaupt)
Beschreibung: Die Elite ist das größte Exemplar des aktuellen Vertrags. Inuarashi, der auch gern nur Arashi genannt wird, hat die klassische Bosskuchiyose-Größe mit etwa 6,40 Metern und einem bombastischen Gewicht von 760 Kilogramm. Alleine seine Pfoten entsprechen der Länge nach einem Kind oder Jugendlichen. Seine Musterung ist ebenso die auffälligste und verrät den Grund für seinen Namen. Er mutet an wie ein Shishi, der direkt aus einem Sturm heraus geboren wurde, da seine Mähne und auch sein Schweif in charakteristischen Wirbeln enden. Seine Grundfarbe ist violett bis blau mit weißen Kreisen auf dem Körper. Sein Bauch hat weißes, längeres Fell, während der Rest glatt ist. Die Mähne beginnt violett, ist aber zu dreiviertel weiß. Der Schweif hat teils weiße Spitzen, aber auch blaue und sogar rote, während violett immer durchsickert. Im Gesicht findet sich Fell, das an den Seiten weißrot ist und am Kinn weißblau. Die zu erkennenden Augenbrauen sind weißviolett. Zuletzt trägt er aber auch ein rötlichbraunes Halsband mit weißvioletten Fellbüscheln und einem Anhänger vorne dran. Das Ensō von Arashi verbirgt sich kaum erkennbar zwischen den plüschigen Augenbrauen. Es ist genauso violett wie sein Fell, aber auch etwas kleiner als das seiner Verwandten.

Inuarashis Charakter zeichnet sich durch eher egoistische Eigenschaften aus. Er hat eine recht arrogante Natur und ist sich sicher, dass er nach dem Tod des jetzigen Oberhauptes seines Clans das nächste Alpha-Männchen wird. Seine schiere Stärke und Größe machen ihn zu einem eingebildeten Wesen, das keinerlei Kritik akzeptiert. Vorschläge für Taktiken, an denen er in einem Team teilnehmen muss, stoßen ihm bereits sauer auf, aber wenn es jemand wagt, ihn kommandieren zu wollen oder ihn zu kritisieren, hat man den Guten alles andere als auf seiner Seite. Arashi ist relativ machthungrig und bestimmt gern über andere, sodass er auch nicht viele Freunde hat. Mit seinen Verwandten versteht er sich gerade so wie die Regeln der Shishi es vorschreiben. Wenn es zu Kämpfe um Territorien kommen würde, würde er sie wahrscheinlich erbittert jagen. Blutsbande zählen nur, sofern gemeinsame Interessen dahinterstehen. Insoweit steht Arashi auch nur hinter Kurono, da sie über ihr Blut aneinandergebunden sind. Daher betrachtet der Koloss den Rothaarigen als sein menschliches Ebenbild. Er akzeptiert dessen Entscheidungen und Empfehlungen, insbesondere wissen beide voneinander, was der andere nicht leiden kann: Herumkommandieren und Schnüffeln in der Privatsphäre. Während Daikon versucht Kuronos bester Freund zu sein, sind Arashi die persönlichen Belange des Mannes vollkommen gleichgültig. Wiederum respektiert Kurono die ehrgeizige und engstirnige Art des Shishi und arrangiert sich mit ihm, wo er kann. Sie bilden ein Team auf der Basis von Nutzen und Gewinn füreinander, aber nicht, weil sie eine besondere Zuneigung pflegen. Ansonsten ist Arashi gegenüber der allgemeinen Bevölkerung und vor allem seinen Feinden ungehobelt und ungeduldig. Selbst vor Kindern macht er keinen Halt und respektiert sie keinen Deut. Feinde wiederum sind verführerisch, um sie anzugreifen und daher erst recht die eigene Macht und Stärke zur Show zu stellen.

Spezialisierung: Doton-Techniken
Attributpunkte: 22
Spoiler:
 

Jutsu:
Spoiler:
 
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[Jōnin] Sazama Kurono
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